Aron - Das ALTE Rollenspiel Forum
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Die Hauptstraße
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Aron - Das ALTE Rollenspiel Forum Foren-Übersicht -> Ländereien nahe der Stadt Aron
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Die Hauptstraße
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Kagero
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BeitragVerfasst am: So Mai 02, 2010 8:14 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mog Gar Mog Gar
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"Ihr müsst ja schon einiges gesehen haben und dass in eurem zarten Alter. Wir Zwerge haben neben Orks nur ein Feind welcher uns zu schaffen macht könnte und dass sind Krankheiten. Doch wir können wenig gegen sie unternehmen, anders als bei Orks. Manche von uns machen sich viele Sorgen, doch die meisten nehmen es mit Humor, also besser lächelnd ins Loch als verzagend."

Er macht eine Pause und sagte dann:

"Aber natürlich unterhalte ich mich gerne so mit euch.

So sagt mir, kennt ihr ein gutes Lied oder eine gute Geschichte?"
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Nagakura
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BeitragVerfasst am: Di Mai 04, 2010 8:30 am    Titel: Antworten mit Zitat

Abel Spieler NSC Abel Spieler NSC
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Abels Laune war gerade nicht sonderlich gut.
Es regnete immer noch und die Straße verdiente ihren Namen nicht mehr! Immer wieder musste der Kutscher absteigen und Äste unter die Räder seiner Kutsche legen um ein erneutes Einsinken zu verhindern. Dabei fluchte er über einen gewissen Grafen, den Zustand der Straße und das Wetter.

Die Frage der kleinen Heilerin beantwortete er mit einem Achselzucken.
Was für eine dumme Frage!, dachte Abel und schnaubte. Doch gerade als er ihr sagen wollte, dass sie nicht mehr lang brauchen würden blieb die Kutsche erneut stecken.
Das seine Fahrgäste nicht ordentlich durchgeschüttelt würden, hatten sie der Federung der Kutsche und dem Umstand das die Straße zwar schlammig war, jedoch kaum tiefe Schlaglöcher aufwies.
"So eine verfluchte...", rief Abel, doch seine Worte wurden von einem Donnergrollen übertönt.
Gereizt stieg der Kutscher von seinem Sitz und versank in dem Knöchel hohem Schlamm. "Für was zahle ich eigentlich meine Steuern?", sinnierte er und stapfte zum hinterem rechten Rad.
Doch was er sah überraschte ihn doch ein wenig...
Das Rad war keineswegs eingesunken, sondern würde von einem Gegenstand blockiert und als Abel das Ding erkannte schnaubte er aufgebracht.

Es hatte etwas gedauert bis es dem Kutscher gelang, den eingeklemmten Helm zu bergen. Und trotz des Schmutzes erkannte er, dass dieser Helm nur einem Angehörigen des Paladinordens gehören konnte. Der an der Stirnseite eingravierte Greif war Beweis genug!
Mit dem Helm kletterte Abel wieder auf den Kutschbock und öffnete das kleine Fenster zur Kutsche. "Verzeiht die erneute Unterbrechung, aber einer der Krieger Kusors hat uns ein kleines Geschenk gemacht." Mit einem säuerlichem Grinsen hob er den Helm hoch und schüttelte dann den Kopf. "Gut, wenn wir nicht mehr stecken bleiben - oder auf weitere Geschenke stoßen - dann sollten wir Farlins Bauernhof in einer halben Stunde erreichen", sagte er, drehte sich wieder um und ließ sein Pferd wieder an traben.
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Mizara
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BeitragVerfasst am: Mi Mai 05, 2010 11:29 am    Titel: Antworten mit Zitat

Mizara d Gni Mizara d Gni
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Mizara betrachtete den Helm mit Unbehagen. Ist der Krieg etwa schon so weit an Aron herangekommen sein? Ich habe eigentlich keine Lust, hier in Kämpfe hinein zu geraten.

"Das ist schön, dort können wir uns dann ja mal aufwärmen, Ihr müsst doch bei dem Regen dort oben auf dem Kutschbock auch völlig durchgefroren sein", rief sie dem Kutscher zu.

Zu dem Zwerg gewandt meinte sie: "Hm, eine Geschichte wollt ihr hören? Zwerge hören und erzählen gerne Geschichten, oder? Lasst mich mal überlegen..."

Mizara dachte kurz nach und begann dann zu erzählen: "Wie Ihr vielleicht mitbekommen habt, bin ich ja Heilerin. Eines Tages wurde ich zu einer Hochzeit gerufen. Eine Menschenfrau wollte einen Halbling heiraten. Als die beiden in den Tempel der Halblinge gehen und vor den Priester treten wollten, war die Frau so von ihrem zukünftigen Mann abgelekt, dass sie vergaß, beim Betreten den Kopf einzuziehen, sich den Kopf stieß und bewusstlos umfiel. Da lag sie dann im Eingang und das Chaos war groß. Kurze Zeit später kam sie dann aber wieder zu sich. Nachdem sie wieder einigermaßen fit war, stand sie schwungvoll auf und wollte dann endlich ihren Halbling heiraten - und stieß dabei wieder an den Türrahmen und ging erneut zu Boden. Als sie das nächste Mal erwachte und wieder aufstand war sie vorsichtiger und kam dann in den unversehrt Tempel, der eine hohe Decke hatte, so dass sie dann auch gerade stehen konnte. leider hing auf dem Weg zum Priester noch ein Leuchter von der Decke. Auf der richtigen Höhe für Halblinge... Die Braut, die immer noch nicht ganz klar war, hat auch diesen Leuchter erwischt und wurde dieses Mal nicht nur bewusstlos, sondern verletzte sich auch leicht an dem scharfen Leuchter. Naja, daraufhin wurde ich gerufen und ich musste sie ein wenig verbinden. Die Hochzeit verlief danach wohl ganz gut, die Braut meinte zwar, sie wolle an dem Tag mit niemandem mehr 'anstoßen', aber ich glaube, das hat sie dennoch gemacht!"
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Kagero
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 10, 2010 5:15 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mog Gar Mog Gar
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"Nein wie ungeschickt, aber tut mir Leid, ich wusste gar nicht, dass es soetwas gibt, dass ein Mensch und ein Halbling, nunja so einen Bund eingehen? Elfen und Menschen scheinen ja schon öfter solche Verbindungen einzugehen, aber von Menschen und Halblingen habe ich noch nie gehört."

Nun setzte sich Mog aufrecht hin, nahm seinen Hammer aus dessen Halterung, wodurch er sich anlehnen konnte, dann stütze er seinen Arm auf den Hammer vor sich.

"Wisst ihr, dass unser Clan einst berühmt war, einst führte der Häuptling der Gar das Heer der Zwerge an, denn einst gab es einen Krieger, Bielgar ein Krieger mit Hammer und Axt, der eine prächtige Rüstung trug, er saß an der Tafel der Clans weit Vorn, obwohl er ein Clanloser war. Er speißte sogar in den Hallen des Bergkönigs.
Doch da kam die Schlimme Plage der Trolle erneut über das Land und viele tapfere Krieger gingen in die letzte Halle. Denn die Trolle kamen nicht allein, sie kamen in Horden, als wären es Orks, sie sprachen sogar.
Bielgar erschlug 100 von ihnen, doch es waren noch viermal so viele da. Daraufhin stellten die Clans ein Heer zusammen, was Bielgar führen sollte, auch die Besten des Bergkönigs waren darunter.
Sie erschlugen 350 Trolle in einer Schlacht, dann flohen diese Biester, doch das Heer verfolgte sie und zuletzt leifen zwei von ihnen in einen Wald und eine Stimme aus dem Wald flüsterte schauderrich die Worte "Nur einer, der ist der tapferste unter euch darf eintreten." Alle wussten nur Bielgar konnte es sein.
Hat jemand etwas dagegen wenn ich etwas Rauch kraute, ähm Kraut rauche?"
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Nagakura
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BeitragVerfasst am: Di Mai 11, 2010 3:59 am    Titel: Antworten mit Zitat

Abel Spieler NSC Abel Spieler NSC
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"Naja Mizara, das ist mein Beruf", erwiderte der Kutscher und zuckte mit den Schultern. "Aber gegen ein warmes Feuerchen hätte ich nichts einzuwenden." Nach diesen Worten verstummte er wieder und lauschte erst ihrer und dann der Geschichte des Zwerges - jedenfalls mit halbem Ohr. Seine Hauptsorge Galt weiterhin der Schlammsuhle. Warum man so etwas als Straße bezeichnete war ihm selbst schleierhaft.
"Wegen mir dürft Ihr Euer Kraut ruhig rauchen, also wenn die anderen nichts dagegen haben, aber brennt mir bloß keine Löcher in die Sitze. Sonst werde ich ungemütlich!"
Wieder zuckte ein Blitz über dem Himmel und der Donner folgte mit nur wenigen Augenblicken Abstand. Aber da es jetzt auch noch windig wurde, musste Abel die Luke zum Innern der Kutsche schließen. Zum Glück war es nicht mehr weit bis zu Farlins Hof...
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Mizara
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BeitragVerfasst am: Di Mai 11, 2010 12:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mizara d Gni Mizara d Gni
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Mizara erschrak, als es so laut donnerte, als würden Arons Mauern zusammenbrechen. Es schien, als würde das Unwetter jetzt erst so richtig loslegen wollen. Aber der Donner folgte so kurz nach dem Blitz, dass das Gewitter wohl gerade über sie hinwegzog und sie es bald überstanden hätten. Der Kutscher schloss die Luke und Mizara war froh, dass der Wind nicht mehr ganz so stark in die Kutsche wehte.

Zu Mog Gar gewandt sagte sie: "Ihr raucht? Ich glaube nicht, dass das gesund ist, ich habe schon so viele gesehen, die jahrelang geraucht haben und jetzt schlecht Luft bekommen und ständig husten mussten... Seid so nett, und wartet noch etwas, wir müssten in wenigen Minuten an dem Hof ankommen, dort könnt Ihr dann rauchen, hier würde uns der Rauch die ganze Kutsche verqualmen.

Gespannt guckte Mizara aus der Kutsche, ob der Bauernhof schon zu sehen war, aber durch den strömenden Regen sah man nur wenige Meter weit und sie konnte keinen Hof erkennen.
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Mizara
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BeitragVerfasst am: So Mai 16, 2010 9:40 am    Titel: Antworten mit Zitat

Mizara d Gni Mizara d Gni
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Mizara war leicht eingenickt, erwachte jedoch, als die Kutsche über einen Felsbrocken fuhr. Sie schaute aus dem Fenster und hatte den Eindruck, dass der Regen langsam etwas nachließ.

Naja, jetzt reicht es auch langsam, hat ja schon den ganzen Tag geregnet... Ich freue mich schon, in dem Bauernhof an einem warmen Feuer zu sitzen und eine warme Suppe zu essen. Wenn das die nächsten Tage auch so ungemütlich bleibt, werde ich kaum in die Nähe der Moore gehen können, um dort Kräuter zu pflücken, das dürfte dann lebensgefährlich sein. Und ob dieser Stollen nach dem Gewitter noch begehbar ist, wage ich auch zu bezweifeln, der ist doch sicherlich auch mit Wasser vollgelaufen.

So hing Mizara ihren Gedanken nach und hielt nach dem Bauernhof Ausschau, der jetzt ja nicht mehr weit weg sein konnte.
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Mizara
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 17, 2010 9:00 am    Titel: Antworten mit Zitat

Mizara d Gni Mizara d Gni
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Als der Kutscher auf einen kleinen Feldweg einbog, konnte Mizara kurze Zeit später einen Hof erkennen.

(weiter auf dem Bauernhof Farlin bei http://www.aron-rpg.de/forum/viewtopic.php?t=3424)


Zuletzt bearbeitet von Mizara am Mi Jun 16, 2010 9:57 am, insgesamt einmal bearbeitet
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Nagakura
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BeitragVerfasst am: Di Jun 15, 2010 8:47 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Abel Spieler NSC Abel Spieler NSC
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--> Die Ländereien ; Bauernhof Farlin

Obwohl es immer noch nieselte, konnte der Kutscher die Tiefen Pfützen jetzt sehen und umsteuerte sie gelassen. Sie würden nicht steckenbleiben und er würde nicht absteigen müssen um die Kutsche wieder frei zu bekommen.
"Ach, ich freue mich schon auf die soliden Straßen der Stadt!", sagte Abel plötzlich und lächelte dabei. Kurz darauf fragte er Mizara: "Sag mal, in welchen Stadtteil soll ich dich bringen?"
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Mizara
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BeitragVerfasst am: Mi Jun 16, 2010 10:20 am    Titel: Antworten mit Zitat

Mizara d Gni Mizara d Gni
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Mizara lächelte. "Ja, der Regen hat das ganze Gebiet in ein einziges Moor verwandelt, bei den Bodenverhältnissen macht das Kräutersammeln auch nicht wirklich Sinn, wie ich eben auch merken musste." Sie schaute auf ihr Kleid herunter, dass zwar bei dem Sturz nicht dreckig, aber doch recht nass geworden war und langsam wieder trocknete.

"Eigentlich ist es egal, wo Ihr mich in Aron absetzt, aber ich denke, ich werde mich als mal bei Eriana Sternfeuer zurückmelden. Wenn Ihr dort in der Nähe vorbeikommt, könnt Ihr mich dort absetzen. Oder aber am Gasthaus zum Drachen, dort habe ich ein Zimmer gemietet."

Sie lehnte sich zurück und schaute sich die Gegend an. Es regnete zwar immer noch ein wenig, aber jetzt konnte man schon deutlich mehr erkennen als gestern Abend bei dem Gewitter. Ihr gefiel die Gegend, sie würde sicher noch mal zum Kräutersammeln hier heraus fahren - bei besserem Wetter...
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Nagakura
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BeitragVerfasst am: Mo Jun 21, 2010 5:11 am    Titel: Antworten mit Zitat

Abel Spieler NSC Abel Spieler NSC
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Abel nickte und grübelte kurz darüber nach. Er wusste gar nicht wo diese Erina Sternfeuer wohnte, also würde er die Heilerin beim Drachen raus lassen. Aber, dass er nicht wusste wo diese Sternfeuer lebte, würde er gegenüber einem Fahrgast niemals zugeben!
"Na gut Mizara, ich werde dich beim Gasthaus zum Drachen raus lassen", sagte er und schwieg dann die nächsten Minuten.

Die Mauern der Stadt kamen in Sicht und Abel wunderte sich darüber, wie schnell es gegangen war. Beim hinweg hatten sie dreimal so lange gebraucht!

Gasthaus zum Drachen -->
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Aun
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BeitragVerfasst am: Sa Jul 31, 2010 10:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Charon Darakis Charon Darakis
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Es war etwas äußerst ungewöhnliches, was sich an diesem Mittag an der Hauptstraße gen Aron ereignete. Obwohl es eigentlich warm - um nicht zu sagen heiß - war, sank die Temperatur plötzlich und unerwarteter Weise ins schier Bodenlose. Erschrocken flogen einige Raben die es sich in den Baumkronen gemütlich gemacht hatten auf. Pferde wieherten und die Menschen sahen sich erschrocken um. Kurz schien es, als würde die Wirklichkeit um die Straße herum verschwimmen. Als verböge sich der Raum um die Menschen herum, nur um kurz darauf wieder zurückzuwabern. Kurz darauf schlug ein Blitz neben dem Weg in einen einsam stehenden Baum und setzte ihn in Brand. Dann stieg die Temperatur wieder und alles schien sich zu normalisieren. Leicht verwirrt gingen die Menschen weiter. Die Raben setzten sich auf anderen Bäumen nieder und die Pferde trabten weiter, Karren ziehend und Menschen tragend. Keiner bemerkte die in dunklen Stoff gehüllte gestalt, die hinter dem einsamen Baum auf dem Feld stand. Es schien fast, als stände sie weit weg, oder hinter dichtem Nebel. Dennoch war sie doch dort. Dort auf dem Feld, neben dem Brennenden Baum. Sie stand in einem kleinen Krater, der an eine Feuerstelle erinnerte. Der Boden war geschwärzt und schien wie ausgetrocknet. Langsam trat die gestalt hinter dem Baum hervor. Sie reihte sich in die Menschen ein ohne dabei bemerkt zu werden. Hin und wieder stieß sie mit einem Fußgänger zusammen. Jedes mal drehten sich die Angerempelten verwirrt um und wunderten sich, dass niemand da war, der sie hätte anrempeln können. So unbemerkt wanderte die Gestalt die Straße entlang. An einem gewissen Punkt, noch weit außerhalb der Stadtmauern, hielt die Gestalt schlagartig inne. Vorsichtig sah sie sich um. Abwartend stellte sie sich an den Wegesrand. Den Verkehrsfluss beobachtend wartete sie auf den richtigen Augenblick. Als sich der Verkehr für ein paar Minuten beruhigte, trat die Gestalt wieder auf den Weg. Jetzt jedoch war sie klar zu erkennen. Einige Menschen wunderten sich, dass ihnen die Schwarz gekleidete Person noch nicht aufgefallen war. Doch diese reihte sich wie selbstverständlich in den Strom der Menschen ein und wanderte weiter Richtung Aron. Es sollte ein langer weg werden, doch die gestalt würde nicht müde werden. Regen und Schnee, hätten sie nicht verlangsamt auf ihrem Weg. Sie machte keine Rast, so wie die anderen Reisenden. Nicht einmal Nachts. Scheinbar war diese Gestalt ein ausdauernder Wanderer. Oder was auch immer ihn nach Aron trieb, duldete keine Pause. Vielen Menschen kam dieser Gedanke. Vielleicht ein Bote? Ein gesandter von weit her? Er kam aus Richtung Westen, also musste es jemand aus Gond oder noch weiter Entfernt sein. Vielleicht jemand aus dem Norden? Man erzählte sich viel über die Menschen aus dem Nordwesten. Sollte man sich vor ihnen fürchten oder waren sie ungefährlich? Waren sie wie die wilden Nordmänner? Mann sagte sie seien Zivilisierter als die Seeräuber aus dem kalten Norden. Doch woher auch immer die Person kam, sicherlich war sie unheimlich. Keiner mochte so recht den Finger darauf legen können, aber irgendetwas war nicht richtig mit der Gestalt. Doch das seltsamste war, das man sich bereits kurz nachdem die Gestalt außer Sichtweite war, kaum noch daran erinnerte, wie sie ausgesehen hatte. War es ein graues Gewand gewesen? Oder ein blaues? Man vermochte es nicht zu sagen. So gelangte die Gestalt unbehindert und unbehelligt nach Aron. Als die Tore der Stadt in Sichtweite kamen, reihte sich die Gestalt in eine Gruppe Reisender ein. Die Gruppe bemerkte kaum, dass sie um ein Mitglied gewachsen war. So gelangte die seltsame Gestalt, die auf eigenartigste Weise auf einem Feld fern von Aron in Aran aufgetaucht war, an die Tore einer Stadt, die im Krieg lag, mit sich selbst und mit Zandur. Trotz des Ausnahmezustandes war der Strom an Menschen an diesem Tag groß und die Wächter würden viel zu tun haben. Es würde nicht schwer für die Gestalt werden, in die Stadt herein zu kommen.
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Sanne
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BeitragVerfasst am: Mo Jun 20, 2011 10:33 am    Titel: Antworten mit Zitat

Talea Talea
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Talea atmete tief durch. Es war eine harte Reise von Lesvolad nach hierher gewesen, und noch immer sah sie kein Ziel, das ihre irreführende Reise beenden könnte. Verzweiflung stieg in ihr auf. In ihrer Tasche klimperten die gestohlenen Münzen. Wenn ihr Onkel sie verriet, was den Diebstahl von 28 Goldtalern betraf, oder ihre Flucht aus seinem Hause, dann würde ihr niemand mehr helfen können. Weder ihre Mutter, noch die Schöpferin. Sie beschleunigte ihre Schritte. Talea zuckte zusammen als sie am Wegrand einen aufgespießten Leichnam erspähte. Sie wurde von der Übelkeit übermahnt.

"Hee, du!"

An einem Baum gelehnt stand ein Mann, in Lumpenhüllen gekleidet. In seinem Mundwinkel steckte ein Grashalm. Er verzog den Mund zu einem Grinsen und entblößte eine Reihe schiefer Zähne. "Wohin des Weges, schöne Frau?" Einige Zeit starrte Talea den Fremden einfach nur an. Ihr Gesicht war kreidebleich geworden. Als sie sich gefasst hatte, klang ihre Stimme mehr wie die eines Rabens:" Ich grüße euch. Wisst Ihr wo ich hin gelange, wenn ich dieser Straße folge?" Er lachte auf. "Straße? Wohl eher Schotterpiste. Aber was soll's." Er kam einen Schritt auf sie zu. "Dies ist die wichtigste Handelsstraße die nach Aron führt. Wenige Kilometer von der Stadt entfernt teilt sie sich. Ein Zweig führt nach Süden, zu den Städten Corvaniums und jenseits davon nach Silas. Wenn man will, kann man sogar bis nach Bryar reisen, aber das würde ich nicht raten." Er schien sich über sie lustig zu machen. "Die zweite Route führt nach Gond, eine ebenfalls beschwerliche Reise. Ich für meinen Teil bin auf dem Weg nach den Städten Corvaniums, meine Verwandtschaft besuchen."Talea musterte ihm mit abschätzendem Blick. "Ich danke dir.", murmelte sie und ging weiter. Sie wäre unglaublich froh, wenn er sie in Ruhe lassen würde. "Warte!" Talea seufzte und warf ihm über die Schulter einen Blick zu. Er holte sie ein und grinste frech. "Eine Frau wie du es bist, sollte nicht ohne Begleitung reisen. Ich habe sowieso den gleichen Weg, ich werde dich begleiten." Talea runzelte die Stirn. "Nicht nötig.", war das Einzige was sie sagte. Nach einer Zeit kam eine Wegteilung. Er verabschiedete sich und zog nach Süden. Sie war erleichtert darüber, endlich unbeschwert ihren Weg fortzusetzen. Nach einiger Zeit sah sie schon die Tore Arons vor sich aufragen. Vorsichtig sah sie sich um. Ein inneres Gefühl sagte ihr, hier wäre sie richtig. Also näherte sie sich dem Stadttor, ohne zu ahnen welch gefährlichen Weg sie da beschreiten würde, wenn sie nur mal in Aron angekommen war.
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Mizara
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Weltenwächter


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BeitragVerfasst am: Do Feb 12, 2015 7:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Was weiter auf der Hauptstraße geschieht, könnt ihr hier im neuen Forum nachlesen.
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