Aron - Das ALTE Rollenspiel Forum
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Der Schuldnerturm
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Der Schuldnerturm
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BeitragVerfasst am: Fr Jan 15, 2010 3:22 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Stadtwache Stadtwache
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„Hey, Barolsch, da will jemand seine Fresse poliert bekommen.“ Rief die Wache nach hinten und weitere Schritte erklangen. „Also gut, du vorlauter laufender Meter! Geh nach hinten. Wir können ja sehen ob du laut genug schreien kannst. Vielleicht geben wir dir dann auch ne Mischung aus Dreck vom Zellenbot, altem Kot und deinem Blut zum Essen!“

Er lachte bitterböse und schon ging die Tür mit einem lauten Quietschen auf. Die Wachen erwarteten natürlich das der Gnomartige noch gefesselt war. Außerdem waren sie ja zwei gegen einen und noch dazu war der Zwerg ja auch ziemlich klein.

„Verdammt, hab noch nie einen Zwerg zum heulen gebracht.“ Knurrte der andere erwartungsvoll und ließ den Knüppel den er bei sich trug in die Handfläche krachen. Er freute sich schon auf das, was hier zweifelsfrei folgen würde…
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Kator Riwagar
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BeitragVerfasst am: Fr Jan 15, 2010 5:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Thorgrim Sicherschlag Thorgrim Sicherschlag
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"Damit habt ihr nicht gerechnet, was?!

rief der Thorgrim mit grimmiger Freude, als die Tür geöffnet wurde und die zwei Wachen näher kamen. Das es zwei waren, gefiel dem Zwerg nicht, zumal er bei den Beiden, die das Licht im Rücken hatten, nicht erkennen konnte, wie sie bewaffnet und gerüstet waren.
Aber nun war es zu später, einen Rückzieher zu machen. Thorgrim stürmte los und nahm Kurs auf den, bei dem er eine Waffe erkennen konnte. Kurz drauf sah er auch um was es sich handelte. Ein Holzknüppel! Dann war er kein Gegner.
Thorgim war nun in schlagweite und hieb seine Linke hart in das Gemächt seines Gegners. In Der Hoffnung, dass dieser sich nach einem Treffer zusammenkrümmen würde schug Thorgrim mit der rechten Faust, die den Stein hielt waagerecht nach oben, wo sich beim Zusammenkrümmen der Kopf des Gegners wiederfinden sollte.
Der andere hatte noch keine WAffe gezogen und Thorgrim hoffte, dass es so blieb.
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BeitragVerfasst am: Mo Jan 18, 2010 7:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Stadtwache Stadtwache
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Den ersten Gegner hatte der scheinbar tollwütige Zwerg schnell überwunden. Der Mann konnte sich nicht so recht entscheiden, in welche Richtung er sich zuerst krümmen sollte, oder was er sich zuerst halten wollte. Das schmerzverzerrte Stöhnen wurde nur deswegen nicht zu laut, weil sich der Kerl nicht so recht entscheiden konnte ob er nun ohnmächtig werden wollte, oder nicht.

Doch der zweite Mann war nun gewarnt. Er hatte sein Schwert nicht dabei und in dem engen Eingangsbereich der Zelle wäre es wohl auch eher hinderlich. Aber er hatte noch seinen langen Dolch, den er nun zog. Und er war gewarnt. Aufmerskam versuchte er den Zwerg im Auge zu behalten. Er würde sich nicht so leicht überwältigen lassen.
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Kator Riwagar
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BeitragVerfasst am: Mo Jan 18, 2010 10:29 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Thorgrim Sicherschlag Thorgrim Sicherschlag
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Grimmig lachte Thorgrim als der erste Wächter vor ihm in den Staub fiel. Doch dem Zwerg war durchaus bewusst, dass ein weiterer Gegner wartete und dieser hattte die Zeit genutzt um einen Langdolch zu ziehen. Eigentlich eine Waffe die nicht viel weniger jämmerlich war als der Knüppel. Doch wenn man ihr ohne etwas gegenüberstand konnte es schon brenzlig werden.
Der Stein war hier nutzlos und so warf Thorgrim ihn nach dem Kaopf des Wärters, auch wenn er kaum daran glaubte zu treffen. Das war auch nicht das Ziel des Zwergs, stattdessen wollte er seinen Gegner nur kurz ablenken um sich den Knüppel zu greifen. Dies tat Thorgrim dann auch. Natürlich war dieses Stück Holz keine gute Waffe, aber besser als ein spitzer Stein, war er alle mal.
Um denm Gegner gar nicht erst die Möglichkeit zu geben anzugreifen, denn das Parieren des schmalen Dolches wäre dem schildgewohnten Thorgrim mit dem Knüppel nicht so leicht gefallen, schlug der Zwerg mit viel Kraft gegen das Knieseines neuen Kontrahenten.
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BeitragVerfasst am: Mi Feb 03, 2010 9:00 am    Titel: Antworten mit Zitat

Stadtwache Stadtwache
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Der Wächter hielt sich für ganz schlau. Den Stein wich er aus und dann auch dem fiesen Tritt. Dann ging er in die Offensive. Geschickt blitzte seine Klinge auf und noch bevor sich der Zwerg versah bohrte sich diese auch schon in seinen Arm.

„Und jetzt, Stirb!“ verkündete der Soldat und stürzte sich auf den zu klein geratenen Mann. Dummerweise unterschätzte er seine Größe und so schoss er über den Zwerg hinweg, als jener sich duckte und kam recht ungeschickt hinter selbigen auf dem Zellenboden auf...
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Kator Riwagar
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BeitragVerfasst am: So Feb 14, 2010 8:14 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Thorgrim Sicherschlag Thorgrim Sicherschlag
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Knurrend steckte Thorgrim den Stich ein. Nur kurz fuhr seine Linke über die schmerzende Stelle. Das Kettenhemd hatte den Zwerg vor einer übleren Wunde bewahrt und solch kleine Fleischwunden hatte er sich schon häufig zugezogen.

Ein anderer hätte den Fehler des Wächters wohl zur Flucht ausgenutzt, aber das war nicht Thorgrim. Seine Rachsucht wollte den Mann bestrafen und seine langjährige Kriegererfahrung gebot dem Zwerg keinen Gegner im Rücken zurückzulassen.
Grausam lachend wandte Thorgrim sich zu dem Wachmann um.

"So hast du dir das nicht vorgestellt was?! Aber schön, dass du dich auf meine Größe runterbegibst!"

sagte Thorgrim gehässig und lachte meckernd. Dann wurde sein Gesichtsausdruck hart und er begann damit wild, aber durchaus gezielt auf den Wachmann einzuprügeln.
Häufig zielte der Zwerg dabei auf den Kopf, aber auch auf andere verwundbare Stellen, wie die Gelenke des Mannes.
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BeitragVerfasst am: Mo Feb 15, 2010 1:43 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Gallamir Karatour Gallamir Karatour
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Das monotone Tropfen des Regens hatte ihn die ganze Nach begleitet, aber es störte Gallamir nicht, denn es war in seinem steinigen Gefängnis der einzige Draht zur Natur. Das gewaltige Gewitter hatte Kryptons Stimme laut und fordernd in seinem Kopf gehört. Beinahe wäre er geneigt gewesen mit seiner Hilfe diese lächerlichen Mauern zu zerstören, aber es war weder Gallamirs Art und Weise noch sein Bestreben. Er hatte sich nichts zu schulden kommen lassen und auch wenn man von Ruthgar nicht das Beste hörte, würde wohl so schnell kein alter Mann am Galgen hängen.

Immer wieder durchflutete das rote Glimmen seiner Pfeife, die man ihm dankbarer Weise gelassen hatte sein sonst dunkles Gefängnis und zeichnete die furchigen Falten in seinem Gesicht tiefer und schattiger nach, als sie eigentlich waren.
Er wartete. Er wartete und dachte nach, was wohl geschehen würde in der nächsten Zeit. Die ganze Nacht über hatte er gesessen und für keine Minute die Augen geschlossen. Nicht einmal hatte man nach ihm gesehen oder ihm etwas zu Essen gebracht, aber das war auch ganz gut so. Er genoss die Ruhe, wenngleich der Ort nicht seinen Idealvorstellungen entsprach…

Seit ein paar Minuten wurde seine Ruhe jedoch von einigem Gebrüll auf den Gängen gestört und auch wenn seine alten Ohren nicht mehr die besten waren, so musste er doch feststellen, dass er die brummige Stimme an ihren Flüchen erkannte. Es war wohl der Zwerg aus der Taverne, den man mit ihm hier hergebracht hatte.

Ruhig bleiben Gallamir…du bist unschuldig…, sagte er sich in Gedanken, um sich vor etwaigen Dummheiten abzuhalten.

Wieder glomm das Rot seiner Pfeife auf und offenbarte für einen Herzschlag seine nachdenklichen Züge, ehe er in einem langen Ausatmen den aromatischen Rauch in die Dunkelheit entließ…
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BeitragVerfasst am: Mo Feb 15, 2010 3:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

,,Aufstehen, Alter!“ Die Stimme des Wächters hallte durch den Raum in dem Moment als die Tür ziemlich roh aufgestoßen wurde. Offenbar hatte der Mann ein anderes Bild erwartet, denn als er sah dass Galamir bereits wach war und völlig Herr seiner Sinne zu sein schien verzog er das Gesicht als sei er gerade persönlich beleidigt worden. Den Ausdruck konnte man jedenfalls gut erkennen, den die Fackeln die er und sein Kamerad in die Zelle gebracht hatten tauchten diese in ein flackerndes aber doch helles orangefarbenes Licht. Das machte die Umgebung zwar nicht angenehmer aber wenigstens konnte man jetzt etwas sehen. Von draußen erklangen noch immer die Geräusche einer Auseinandersetzung die mit Fäusten und Stahl geführt wurde doch die beiden Wachen hatten neben der Tür Stellung bezogen und kümmerten sich nicht darum. Statt dessen schienen sie mehr darauf aus zu sein Gallamir im Auge zu behalten oder auch der dritten Person zur Verfügung zu stehen die nun ebenfalls die Zelle betrat.

Im Gegensatz zu den beiden breit gebauten und grimmig wirkenden Wachen erschien der Neuankömmling geradezu gepflegt. Das lange, schwarze Haar war ordentlich zusammengebunden, die unauffällige Uniform zeigte kein Anzeichen von Schmutz oder sonstigen Spuren davon dass sie länger getragen worden war. Dunklen Augen waren auf Gallamir gerichtet die aus einem Gesicht hervor sahen das weder Falten des Alters noch das Weiche der Jugend zeigten. Nur eine ziemlich unschöne, lange Narbe die sich über die Haut zog war auffällig daran. Der Ausdruck der auf diesem Gesicht lag hatte ebenfalls nichts mit dem hartem zu tun den die Wächter zeigten. Der Fremde sah sich kurz um, beinah neugierig als hätte er diesen Ort noch nie gesehen dann gab der einer der Wachen ein Zeichen die daraufhin die Tür schlossen. Erneut erklang ein Klirren des Kampfes der weiter weg geführt wurde und der Fremde zuckte sichtlich genervt zusammen.

,,Eine unglaubliche Unruhe, ist das heute wieder...eine Unruhe zu deren Entstehung ihr merklich beigetragen habt, wie ich gehört habe.“ Die freundliche Stimme wirkte völlig unangebracht an einem Ort wie diesem. ,,Um eines vorweg zu nehmen, ich bin weder der Folterknecht noch bin ich hier um euch mit irgendwelchen glühenden Zangen zu belästigen.“ Ein feines Lächeln legte sich auf die Züge des Fremden. ,,Dennoch denke ich, dass es nötig ist mich ein wenig mit euch zu unterhalten. Was haltet ihr davon, ihr nennt mir euren Namen und im Gegenzug werde ich euch erklären warum man euch so lange an diesem unangenehmen Ort festgehalten hat. Und was ihr dagegen tun könnt noch länger hier zu bleiben.“
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BeitragVerfasst am: Mo Feb 15, 2010 4:47 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Gallamir Karatour Gallamir Karatour
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Seine Lippen gaben ein klebriges Schmatzen von sich, als er vor Verblüffung seine Pfeife aus dem Mund nahm. Er hatte nichts zu trinken bekommen und merkte erst jetzt, dass seine Kehle trocken und seine Lippen spröde waren. Er hatte Durst und die Tatsache, dass er die ganze Nacht geraucht hatte, machte es nicht besser.
In des beobachtete er durch den wirren, grauen Vorhang seiner Haare die Neuankömmlinge, während er jedoch betont ruhig sitzen blieb und somit dem Befehl des Wachsoldaten nicht nachkam – wobei er auch nicht wusste, ob mit aufstehen nicht vielleicht doch auch aufwachen gemeint sein könnte…er wollte es darauf ankommen lassen.
Die braunen Augen flogen neugierig im Schein der Fackeln von Wachmann zu Wachmann, ehe sie den dritten Mann fokusierten und musterten. Die Neugierde wieder überwunden schob er sich den filigranen Pfeifenstiel wieder zwischen die Lippen und schmauchte, was sein Gesicht neuerlich in ein warmes Orange tauchte, das sonst dank seiner Haare vom Schein der Fakeln weitestgehend verborgen blieb.

Gallamir seufzte kaum merklich, als der junge Mann zu sprechen begann. Durch und durch geprägt von weltlichen Werten, ging es Gallamir durch den Kopf, als er den Worten des Mannes lauschte. Es gab wohl wenige Punkte, in denen sie sich einig waren, was Grundsatzfragen anbelangte, schätzte der alte Druide, eher er mit krachenden Gelenken nach seinem Wurzelholzstab griff, der so viel mehr war als eine Gehhilfe und sich schließlich aufrichtete. Seine lange schlanke Gestalt überragte die drei Männer um ein paar Spannen, aber er tat weiterhin gemütlich und ganz und gar nicht auf Ärger aus…auch wenn die Stimmen in seinem Kopf eine deutlich andere Sprache sprachen.

Losssss! Lassssssss unssssss rausssss….Lasssss unssss fliehen… Die Geister in seinem Kopf unterlagen jedoch seinem Willen und nicht umgekehrt. Es hatte ihn Jahrzehnte gekostet diese Meisterschaft zu erreichen und dennoch schätzte er seine Freunde so sehr, dass er ihren Rat zumindest anhörte, wenngleich Aerox’ Meinung stets ein wenig kämpferisch war…

„G-G….“ – ihm blieben die Worte in der Kehle stecken. Er räusperte sich und dennoch war seine Stimme rau und müde – „Gallamir Karatour, ist mein Name und mit den Ereignissen, die ihr als Unruhe beschreibt, habe ich nichts zu tun. Es war eine ungünstige Fügung, dass ich zu diesem Zeitpunkt dort zugegen war, oder glaubt ihr ein alter Mann könne ernsthaft für Gefahr sorgen?“ – noch strich er sich die Haare nicht aus dem Gesicht, vielleicht hätte man sonst den leichten Spott in seinen Augen funkeln sehen. Er räusperte sich erneut, es war ungewohnt seine eigene Stimme nach den langen, dunklen Stunden wieder zu hören – „Könnte ich etwas Wasser bekommen, bitte? Meine Kehle ist furchtbar trocken und ich fürchte unsere Unterhaltung würde sich als schwierig erweisen, wenn mir die Stimme fehlt.“ – jetzt fuhr er mit seinen runzligen, knochigen Händen durch die lange, silberne Mähne und bannte sie wirr aus seinem Gesicht, das dem Mann vor ihm ein freundliches Lächeln offenbarte.
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BeitragVerfasst am: Di Feb 16, 2010 1:54 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Die Köpfe der drei Männer wanderten mit der Gestalt Gallamirs nach oben. In den Gesichtern der Wachmänner legte sich ein vorsichtiger Ausdruck beim Anblick des aufgerichteten Körpers auch wenn der alte Mann scheinbar noch keinen Nutzen daraus schlagen wollte. Der Wortführer ließ jedoch keine Regung erkennen. Sein Gesicht war weiter eine Maske aus Freundlichkeit die jedoch äußerst dünner erschien und jederzeit zerbrechen konnte. Dennoch wurde das Lächeln auf seinen Lippen erst einmal eine Spur breiter als Gallamir auf seine Frage einging, fast als wollte er den alten Mann nachahmen. ,,Der meine ist Adrian Lerou.“ sagte er und neigte leicht den Kopf wobei er sich eher anhörte als sie es ein großes Entgegenkommen ebenfalls seinen Namen zu nennen. ,,Das ist doch schon mal ein guter Anfang.“

Dann wanderten seine Augenbrauen in gespielter Überraschung nach oben. ,,Oh, ich fürchte wir sind noch nicht an dem Punkt angekommen an dem ihr mich um etwas bitten könnt. Eure Stimme werdet ihr also noch ein wenig weiter anstrengen müssen. Aber ich bin mir sicher, dass euch das möglich ist.“ Hätte Adrian gewusst, was hinter Gallamirs Kopf vorging und über welche Kräfte der Mann verfügte hätte er wahrscheinlich ebenso überheblich reagiert, jedoch zuvor den Magiertrum um entsprechende Vorkehrungen gebeten. So sah er in ihm allerdings nur einen gewöhnlichen, alten Mann. Was kein Grund war ihn für harmlos zu halten. Oder aus Prinzip unschuldig. ,,Also immer eins nach dem anderen. Ich wollte euch erklären warum ihr hier seid, oder?“ Er wartete nicht auf eine Antwort sondern sprach gleich weiter. ,,Natürlich glaube ich euch, dass ihr nur durch, wie sagtet ihr doch, unglückliche Fügung in diese Unruhe geraten seid. Wie erwähnt, ein Mann eurer Erfahrung wird sicher nicht auf Streit mit der Stadtwache aus sein. Allerdings gibt es doch gewisse Umstände die mir doch etwas merkwürdig erscheinen. Vor allem was euren Umgang betrifft über den mir berichtet wurde. Euch sollte doch klar sein, dass Dunkelelfen zur Zeit nicht sehr häufig in der Stadt gesehen werden. Vor allem da diese Rasse sehr eindeutig Stellung bezogen hat was diesen Konflikt betrifft der wir auszutragen haben.“ eine kurze Pause folgte. ,,Versteht mich nicht falsch, ich gehe nicht davon aus, dass man als Spion so eine auffällig Person schickt. Doch Spionage ist nicht ja nicht das einzige in das sich diese Rasse hervortut.“ Nun nahm Adrians Gesicht etwas hartes an. ,,Nennt mir den Namen der Dunkelelfe, über was ihr gesprochen habt und wo sie sich als nächstes aufhalten wird.“

Es gab etwas, das man über Adrian Lerou wissen musste. Er war wirklich kein Folterknecht. Viel eher rief man ihn wenn die Dinge kompliziert wurden, was meist politisch hieß. In diesem Fall konnte es sich natürlich einfach nur um Ruhestörung handeln aber in diesen Zeiten waren Adrians Sinne mehr als geschärft für irgendwelche Unstimmigkeiten. Manche mochten das übertrieben nennen, er nannte es lieber gründlich.
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Tiken
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BeitragVerfasst am: So Feb 28, 2010 8:22 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Gallamir Karatour Gallamir Karatour
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Nur kurz zuckten Gallamirs schwere Tränensäcke, als man ihm das Wasser verweigerte. Es war eine kurze Reaktion auf die kurze Aussage seines Gegenübers, aber die Fronten waren relativ schnell geklärt durch solche Banalitäten. Gallamirs Gesicht blieb freundlich, aber er war auf der Hut. Der Mann vor ihm wollte ihm sicherlich nichts Gutes.

Ein schweres Seufzen kam ihm über die Lippen, als die Sprache auf Valaja kam. Gallamir wusste, dass sie unschuldig war, zudem war er schlecht im Lügen, aber konnte er ihm wirklich ihren Namen verraten? Wie fair würde eine solche Verhandlung ablaufen, gerade in Zeiten des Krieges? Und hatte Valaja nicht tatsächlich eindeutig Position bezogen? Er wusste es nicht, aber er entschied sich spontan sie zu schützen.

„Ihr Name ist Lajava Gwath-Gîl“ – wie gesagt war er nicht sonderlich gut im Lügen, sodass er ihren Vornamen durch ein paar verdrehte Silben wiedergab und ihren Nachnamen schlicht in das Elfisch der Amirith-Waldelfen übersetzte. Dass seine Aussprache fehlerfrei war, würde sogar jemandem auffallen, der kein Wort der fremden Sprache sprach; Gallamir selbst hoffte dadurch glaubwürdig zu bleiben.

„Ich kannte sie nicht länger als ein paar Stunden. Wir kamen in der Schenke ins Gespräch. Über ihre Pläne sprach sie nicht viel. Will heißen, ich habe keine Ahnung wo sie sich derzeit aufhält…und die Thematik unserer Gespräche war eher privater Natur. Ich interessierte mich für sie, wir sprachen über Väter, Heimat und Verantwortung. Ich glaube nicht, dass es für euch von großartigem Belang sein könnte.“

Gallamirs Stimme war wirklich heiser und jedes Wort kratzte in seiner Kehle, er hustete und sein Kopf wurde rot, während ihm die grauen Zotteln ins Gesicht rutschten. Er wischte sie mit einer Geste aus seinem Blickfeld und räusperte sich.

„Bitte, mein Herr…einen Becher Wasser. Ich weiß wirklich nicht mehr, als ich gesagt habe…“
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Mizara
Weltenwächter
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BeitragVerfasst am: Do Feb 12, 2015 7:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

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