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Haus der Erzmagierin
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Haus der Erzmagierin
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BeitragVerfasst am: So Nov 09, 2014 1:48 am    Titel: Antworten mit Zitat

Rhionaan ip Eltan Rhionaan ip Eltan
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Rhionaan saß allein in ihrem garten. An diesem Abend war sie nicht nur im Garten des Hauses allein, sondern auch im Rest ihres kleinen Anwesens.
Die Erzmagierin lauschte auf die Geräusche der Insekten und roch den Geruch der Kräuter die sie hier anbaute. Doch genießen konnte sie es nicht. Erst hatte sie diese beunruhigende Resonanz aus dem Wald gespürt und dann eine sehr beunruhigende Nachricht von Simon Avenar erhalten.
Der Wald machte ihr in diesem Moment allerdings keine schweren Gedanken. Die Resonanz hatte sich wieder beruhigt, doch Simons Nachricht hatte sie zutiefst aufgewühlt. Daran änderten auch die letzten Worte seiner Botschaft nichts. Und warum hatte er ausgerechnet diese zwei Männer in seine Pläne eingeweiht?
Der Kampfmagier war in vielen Dingen sehr erfahren, doch in diesem Moment fragte sie sich, ob das auch auf das logische Denken zutraf. Und dann diese Sache mit Gabriel. Es war Irrsinn! Und doch saß sie nu hier, hatte alle Bediensteten nach hause geschickt und wartete auf diese Gäste. Ich sollte den einen direkt in Ketten legen lassen und den anderen einfach wegschicken! Doch obwohl Simons Plan Hochverrat war, wollte sie zumindest prüfen, ob er Aussicht auf Erfolg hatte.

Wo bleiben sie denn nur?, fragte sie sich ungeduldig. Das sah man ihr natürlich nicht an. Sie erhob sich lediglich und schlenderte durch ihren Garten. Hier und da blieb sie stehen und begutachtete die Pflanzen. Als die Tür zum Garten aufging und erstarrte sie kurz und entspannte sich dann gleich wieder. Es war der angenehmere Gast diesen Abends.
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Nagakura
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BeitragVerfasst am: Mo Nov 10, 2014 2:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Tristan Tristan
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Der Paladin betrat argwöhnisch den Garten der Erzmagierin. Er hatte gelernt Vorsicht walten zu lassen, wenn man es mit Magiern zu tun hatte. Am liebsten hätte er Rhionaans Einladung einfach ignoriert und wäre in der Feste geblieben. Zu sehr hatten ihn die Geschehnisse nach dem Fall der Grenzfeste aufgewühlt. Doch die Einladung der Ratsvorsitzenden durfte man nicht einfach ablehnen, denn der Schaden, der durch eine Kränkung dieser Person hervorgerufen wurde, konnte das aus für seinen Orden in dieser Stadt bedeuten.
„Guten Abend Ratsvorsitzende“, grüßte er höflich und verneigte sich vor der Erzmagierin. „Was verschafft mir die Ehre Eurer Einladung?“, fragte er mit sanftem Tonfall und als die Erzmagierin auf eine steinerne Bank deutete, setzte er sich. Die Maga erklärte, dass sie ihm den Grund seines Besuchs erleutern würde, wenn der zweite Gast des Abends eingetroffen sei.
Also übte sich Tristan in Geduld und beantwortete die seichten Fragen Rhionaans. Dabei merkte er jedoch, dass der Erzmagierin die Zeit unter den Fingernägeln brannte.
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BeitragVerfasst am: Mi Nov 19, 2014 12:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Titularrat Mark Fokker Titularrat Mark Fokker
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„Einen schönen guten Abend die Dame, der Herr.“ Der dezent, aber elegant gekleidete junge Mann verneigte sich steif. „Mein Name ist...“ er stockte kurz unmerklich „Titularrat Fokker. Ich wurde beauftragt, im Sinne von Herrn Nimboldson an diesem Treffen teilzunehmen, wobei ich auch gleich seine Verhinderung entschuldigen möchte.“ Er schaute Tristan abschätzend an. „Und mit wem haben wir hier das Vergnügen? Verzeiht wenn ich mich nicht erinnern sollte, aber ich denke, wir sind uns noch nicht vorgestellt worden. Werden noch weitere Gäste zu dieser Sitzung erwartet?“ Er wartete aufrecht, ob ihm ein Platz angeboten wurde.
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BeitragVerfasst am: Mi Nov 19, 2014 5:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Rhionaan ip Eltan Rhionaan ip Eltan
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Der Plausch mit dem Paladin vertrieb die Zeit. Rhionaan erfuhr die Herkunft, das Alter und einige Details der Ausbildung des Kriegers, doch all dies war in diesem Moment nicht von Bedeutung. Ein sanfte Bries strich durch die Pflanzen und brachte den Mohn zum wanken. Geschmeidig bogen sich die Halme um die einwirkende Kraft zu neutralisieren. Anschließend pendelten sie in ihre Ausgangslage zurück und schwankten nur noch ein wenig.

„Ja, auch Euch einen schönen Abend“, erwiderte die Erzmagierin. Vor ihr stand ein hoch gewachsener Mann. Er trug elegante, aber unauffällige Kleidung und eher mittellange Haare.
„Das ist sehr bedauerlich“, sagte die Erzmagierin leise und legte den Kopf schief. Die Silberkette, die um den zarten Hals der Ratsvorsitzenden geschlungen war, klirrte leise. „Zunächst möchte ich jedoch etwas klarstellen“, sie blickte zu dem Paladin. „Ich verachte seine Taten, doch innerhalb der Stadtmauern werdet ihr nur wenige finden, die mehr zu ihren Worten, Taten und Versprechen stehen wie Horus Nimboldson. Dieser Mann hat den Einfluss, der dazu beitragen könnte ein altes Verbrechen aufzuklären und damit dem Gesetz zu seiner Geltung zu verhelfen.“ Die Elfe lächelte sanft und blickte nun zu Titularrat Fokker. „Das hier ist Tristan. Er ist der Interrimspräceptor der Paladine.“ Sie verstummte und wies auf die breite Steinbank. „Aber nun setzt Euch doch erst einmal, denn ich fürchte dies könnte ein langer Abend werden.“

Die Erzmagierin hatte saß auf einem Korbstuhl und blickte ihre Gäste ernst an. Gerade hatte sie ein Tablett mit Früchten, Nüssen und Wasser erscheinen lassen und es auf einem beschworenem Tisch abgestellt. Es war Nervennahrung und Rhionaan angelte sich auch gleich zwei Nüsse. „Meine Herren“, begann sie nachdem ihr Mund wieder leer war. „Ich befürchte, dieser Stadt steht ein Bürgerkrieg bevor. Dieser könnte sich durch die Machenschaften eines Ratsmitglied auf ganz Aran ausdehnen. Dazu kommt noch, dass eine Legion Soldaten aus Gond vor wenigen Tagen die Grenzen Arans überschritten haben.“ Die Erzmagierin trank einen Schluck Wasser. „Das sind sechstausend schwer bewaffnete und hervorragend ausgebildete Soldaten.“ Rhionaan lächelte zuversichtlich. „Ich habe bereits bei unserem gondschen Hauptmann vorgesprochen und er versicherte mir, dass die Soldaten die Stadt nur betreten, wenn er es befiehlt. Sollte dies Stimmen, dann haben wir in ihm einen unersetzbaren Verbündeten für unser Vorhaben gefunden.“
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BeitragVerfasst am: Mi Nov 26, 2014 3:24 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Titularrat Mark Fokker Titularrat Mark Fokker
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Horus blickte mit einigem Stolz auf sein Imperium, das er mit seinen eigenen Händen einer bestenfalls indifferenten Welt abgestrotzt hatte. Das jetzt eine von diesen sogenannten Edelleuten über seine Maßnahmen mit denen er seine Ziele verfolgte abschätzig urteilte, stieß ihm doch sauer auf. Nur das Sie ihre Taten mit einem wohlmeinenden Namen versüßen. Sonst unterscheidet ihre Methoden sich in nichts von uns Strassenkötern. Aber er war nicht an die Position gekommen, die er jetzt hatte, wenn er auch nicht gewusst hätte, wann es an der Zeit war seinen Stolz herunter zu schlucken, die Klappe zu halten und auf seinen Moment zu warten. „Es betrübt mich zu erfahren, dass Herr Nimboldson unvorsichtigerweise Eure Missgunst erregt haben sollte.“ säuselte er ergeben lächelnd. „Interrimspräceptor Tristan.“ Er verbeugte sich leicht vor dem Paladin. „Es ist mir eine Ehre.“ Ein schwertschwingender Gutmensch und eine spitzohrige Erzhexe. Puh! In was für eine Schlangengrube bin ich hier gelandet. Er versuchte sich nichts anmerken zu lassen, blieb aber hochkonzentriert auf der Hut.

Ein Bürgerkrieg? Angezettelt aus Gond. Das waren interessante Neuigkeiten. Sehr interessant. Hinderlich, aber auch neue Möglichkeiten bietend. „Ein Bürgerkrieg? Seid Ihr sicher? Was erhofft man sich davon unseren geschätzten Grafen zu reizen? Und weiss man, was die Agenten des Königs davon halten?“ Er traute den Braten noch nicht. Es könnte auch eine Falle sein, um ihn zu hochverräterischen Äusserungen zu verleiten. Unter Bezeugung eines Paladins. Sehr durchtrieben. Er war jetzt doppelt vorsichtig. Hinter den reizenden elfischen Zügen wusste er einen klar kalkulierenden Geist. Ratsherrin und Vorsteherin des Turms wird man nicht, wenn man den Kopf nur mit Wiesenhüpfen und Liedchenträllern voll hat. Also, Denk nach. Was hat Sie vor.... „Bitte erleuchtet mich, wie ein Mann mit meinen bescheidenen Fähigkeiten Euch in dieser Situation zu Diensten sein könnte?“
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BeitragVerfasst am: Mi Nov 26, 2014 8:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Rhionaan ip Eltan Rhionaan ip Eltan
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Wortlos trat der Gerüstete Mann ein.
Erst ein zweiter Blick offenbarte den Mann als Wache des Magierturms.
"Herrin?", hauchte er und trat näher an die Erzmagierin heran. Dann ließ er sich auf ein Knie sinken und nahm den Helm ab. Weiße Haare und die Ohren eines Elfs kamen zum Vorschein. "Ich habe beunruhigende Nachrichten für Euch." Demütig senkte er seinen Kopf und wartete.
„Sprich“, forderte Rihonaan den Elf auf. „Meine Gäste sind vertrauenswürdig!“
„Wie ihr meint Herrin.“ Der Elf räusperte sich. „Gerade erhielt ich die Kunde von der Machtdemonstration unseres Kampfmagiers“, begann er emotionslos. „Der Hauptmann der Garde – Naandarn heißt er glaube ich – wollte mit fünfzig Stadtwächtern in den Drachen einrücken. Er äußerte unhaltbare Anschuldigungen und wurde von einem Magier belehrt, dass diese Handlung illegal sei.“ Der Elf zögerte und Rihonaan forderte ihn auf weiterzusprechen. „Hauptmann Naandarn gab Simon daraufhin eine Ohrfeige. Der Magier seinerseits schlug mit seinem magischen Potential zurück. Naandarn blieb unverletzt, doch Simon nahm ihm seine Geldbörse ab und verwendete das Gold um die Gemüter mit kostenlosem Alkohol zu kühlen.“
Die Ratsvorsitzende nickte. „Simon soll zum Magierturm zurückkehren und eine Ladung an alle Magier Arons schicken. Des Weiteren soll er die Verteidigungsanlagen des Magierturms reaktivieren. Sein Augenmerk soll jedoch auf dem Schutz der Adepten und Novizen liegen!“
„Aber Herrin, damit brecht Ihr den Neutralitätspakt mit Aran“, wandte der Wächter ein. Doch die Erzmagierin schüttelte den Kopf. „Oh nein, der neutralitätspakt wird von der Verteidigung nicht tangiert. Und nun geh!“
Eilig entfernte sich der Turmwächter und die Erzmagierin war wieder für ihre Gäste da.


„Nun Titularrat, wo Ihr gerade die Agenten des Königs erwähnt“, die Erzmagierin zögerte. Erkannte aber, dass sie hier und jetzt mit offenen Karten spielen musste. „Unser König ist bei Engelsfall gefallen und die Legion aus Gond ist auf sein Bitten auf dem Weg.“ Die Krönung seines Sohnes steht noch aus, doch haben mir meine Kontakte eindeutige Botschaften zukommen lassen. Ruthgar hat keine Rückendeckung mehr aus Greifenfels zu erwarten.“ Rhionaan ip Eltan nahm sich zwei weitere Nüsse und kaute sie nachdenklich.

„Wir nähern uns dem Kern meines Anliegens“, eröffnete sie. Doch sie würde sich nicht direkt darauf stürzen, sondern es ganz vorsichtig auspacken. Natürlich ging es darum in Ruthgars Vergangenheit herumzustöbern und ein altes Verbrechen ans Licht zu zerren. Doch das war nicht alles. Sie hatte Gerüchte gehört. „Warum macht sie hier so einen Aufstand darum, wenn der Graf eh keine Verbündeten mehr bei Hofe hat? Das werdet ihr euch fragen.“ Die Erzmagierin gestattete sich ein hintersinniges Lächeln. Dieser Mann hatte ihr mehr Kummer bereitet als Horus und seine Schergen zusammen. Er sollte nicht die Möglichkeit haben sich zu verkriechen. Nein, sie wollte ihn vernichten! „Was denkt ihr tut Ruthgar, wenn er erfährt, dass seine Felle davonschwimmen?“, fragte sie rhetorisch und sprach gleich darauf weiter. „Er wird Naandarn alles Mögliche Befehlen und sein kleiner Bluthund wird alle Befehle ausführen. Ich muss nicht weiter ausführen welche Konsequenzen das Hätte, oder?“
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Nagakura
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BeitragVerfasst am: Sa Nov 29, 2014 2:37 am    Titel: Antworten mit Zitat

Tristan Tristan
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Der Paladin verhielt sich eher passiv. Warum sollte er auch etwas sagen? Ruthgars Ende war nur eine Frage der Zeit. Schon lange schwelte es in der Stadt und es würde nicht mehr lange dauern, bis das Glimmen in einer Explosion zu einem Feuersturm wurde. Auch Naandarns Handlung sprach dafür. Wenn der Hauptmann ohne den Befehl gehandelt hatte, so konnte es ihm den Kopf kosten.
„Das kann ich bestätigen“, sagte der Paladin leise und ballte die Hände in ohnmächtigem Zorn. „Zandurs Schergen haben den Leichnam des Königs vor die Tore der Feste geschleift und ihn wie eine Trophäe ausgestellt.“ Die Lederhandschuhe des Kriegers knirschten und es knackte vernehmlich. Tristan sah erneut jene Bilder. Den Sturm der Feste, das Geschrei der Orks und die höhnenden Stimmen der Dunkelelfen. Er hatte es göttlichem Willen zu verdanken, dass er nun hier saß. War es dann nicht Kusors Wille, dass die Paladine sich an dem Kampf gegen Ruthgar beteiligten? Sie waren geschwächt, doch ihre Macht sollte noch reichen um die Stadtwche empfindlich zu schwächen. Dennoch würde er nichts überstürzen. Ein Scheitern dieses kühnen Vorhabens mochte das Ende seiner Präceptur bedeuten.

„Natürlich können wir uns vorstellen, was ein Hauptmann mit Vollmachten anrichten kann und welche Konsequenzen das hätte“, sagte er ungeduldig. „Kommt endlich zum Kern der Sache!“ Der Paladin erhob sich, stützte sich auf den Tisch und blickte Rhionaan aus schmalen Augen an. „Wenn Ihr schon eine Revolution vom Zaun brechen wollt, dann müsst ihr aufhören uns indirekt zu belehren!“ Der Paladin richtete sich auf und blickte auf die Erzmagierin hinab. „Ich bin durchaus der Meinung die Konsequenzen dieser Lage zu sehen“, sagte er ohne den geringsten Zweifel in der Stimme. „Und ich bin mir sicher, dass auch Horus Nimboldson seinen Verstand zu nutzen weiß.“ Der Paladin setzte sich wieder. „Ohne das Wissen um Eure Pläne kann ich Euch die Mithilfe meines Ordens nicht versichern und sollte sich herausstellen, dass Ihr mich belügt, dann werdet Ihr erleben, warum wir Paladine es auch mit Schwarz-, oder Blutmagiern aufnehmen.“ Der Krieger lehnte sich wieder zurück, doch seine passive Haltung war passé.
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BeitragVerfasst am: Mo Jan 05, 2015 3:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Titularrat Mark Fokker Titularrat Mark Fokker
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„Er wird um sich beißen wie ein waidwundes Tier.“ vollendete Fokker die Andeutungen. „Das hieße schnell den Gnadenstoß zu setzen, oder davor etwas anbieten, an dem es seine letzten Kräfte austoben kann.“ Eine Weile blickte der Titularrat die Erzmagierin und den Paladin abwechselnd an. „Was Unsereins wieder zu der Frage bringt, was Ihr erwartet, was ein ehrbares Handelshaus wie das von Herrn Nimboldson zu so einer zwielichtigen Verschwörung beitragen soll. Und wie es sich auf dessen Geschäfte auswirken wird.“ Er lächelte hintergründig. „Um Kampfkraft und arkanen Eingriffen wird man uns wohl nicht ersuchen. Und Ihr macht Euch hoffentlich auch keine Hoffnungen, einen Sündenkobold präsentieren zu können falls etwas schiefgeht. Das ist zumindest nicht ganz billig.“ Mark Fokker lehnte sich zurück. Innerlich atmete er dreimal kräftig durch. Verrat am Grafen. Das war ein ganz schön heißes Eisen. In Gedanken wog er die Möglichkeiten und Risiken ab, die sich bei so einem Unternehmen auftaten. Neue Gefälligkeiten konnten aufgebaut werden, aber auch alte eingelöst werden müssen oder obsolet werden. Innerlich musste er schmunzeln, dass der Präceptor über Verstand sinnierte. Das eine Organisation, die eher für ihre Engstirnigkeit bekannt war hier mitmischen sollte, machte das ganze kurios. „Wenn es wirklich Verstand sein sollte, dass zur Unternehmung beigetragen werden sollte, dann ist in unserem Hause etwas davon vorhanden. Aber sollten im Magierturm nicht die legendärsten hellen Köpfe vorhanden sein. So erzählt man sich zumindest.“ Das war ein interessanter Punkt. Der Paladin warf seinen Orden in die Wagschale. Wie sah es mit der Erzmagierin aus? Handelte sie allein, oder mit der Unterstützung des Turms? Verfluchte intrigante Spitzohren. Bei den Verwicklung der Langlebigen hieß es immer doppelt achtsam zu sein.
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BeitragVerfasst am: So Feb 01, 2015 10:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Rhionaan ip Eltan Rhionaan ip Eltan
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Die Erzmagierin lächelte sowohl den Paladin als auch Titularrat Fokker kurz an. Es war ein schnelles Lächeln, dass bald wieder von Sorge und auch einer Spur gram verdeckt wurde. „Den Turm lasst mein Problem sein“, erwiderte sie sanft. Es traf zu, dass der Turm ihre Domäne war, doch hatte Ruthgar unter den Magiern noch einige Anhänger. Diese galt es zu unschädlich zu machen – entweder durch Isolation, oder Tod. Es würde sich zeigen, doch dafür benötigte sie Simons Hilfe. Er war der Grund für dieses Treffen und er war augenblicklich der einzige lebende Magus, der nicht geschworen hatte. Er war frei in seinen Handlungen und im Prinzip nur dem Erzmagier Arans Rechenschaft schuldig.

„Vor ungefähr zehn Jahren, legten die Magier einen Schwur ab“, begann sie und blickte zu Tristan. „Wir können nicht mit Magie gegen den Herren des Lehens Arons vorgehen.“ Nun blickte sie zu Fokker. „Es schmerzt mich nun, dass ich damals eingewilligt habe und somit jeder voll ausgebildete Magier diesen Schwur ablegen muss und bis vor einigen Monaten hätte ich auch keine Lösung gesehen, doch…“ Die Erzmagierin erhob sich und der Tisch rutschte beiseite. „Mir wurde anvertraut, dass dem Turm vor über einem Jahrhundert entrissen wurde.“ Mit zuversichtlicher Miene vollführte die Erzmagierin eine komplizierte Geste mit der Hand.
Die Abbilder zweier Männer erschienen an der Stelle an der noch vor einigen Sekunden der Tisch gestanden hatte. Leuchtend, durchscheinend, und filigran wirkten die Abbilder. Auch waren keine Details zu erkennen. „Der eine ist ein Stadtbekannter Magier. Hochintelligent, fähig und zu meiner Freude wird er von Ruthgar für unfähig und geisteskrank gehalten.“

Rhionaan blickte zu den beiden Männern und dann zum zweiten Abbild. „Und das meine Herren ist der Grund unserer Zusammenkunft – nein, nennen wir ihn lieber den Initiator.“ Die Erzmagierin verschränkte die Arme vor der Brust und haderte mit sich. Wie viel Informationen sollte sie über Simon herausgeben? „Kampfmagier, entdeckt vor circa einhundertfünfzig Jahren. Ausgebildet im Magierturm und noch nicht ganz auf dem Zenit seiner Macht.“ Sie schauderte. Welche Ereignisse mochten sein Eingreifen wohl haben? „Er allein ist in der Lage die alten Schutzformeln des Magierturms zu reaktivieren und meinen Forderungen Nachdruck zu verleihen!“ Die Abbilder lösten sich in einem kleinen Funkenregen auf und der Tisch glitt zurück an seinen angestammten Platz.

„Nun, ich habe die Tatsachen auf den Tisch gelegt“, sagte sie leise. „Jetzt bleibt nur noch was ich dafür bieten kann.“ Nachdenklich blickte sie zu Titularrat Fokker. „Seht, ich habe nicht so viel Vermögen wie Horus. Im Prinzip besitze ich nichts. Meine Besitztümer werden an den nächsten Erzmagier, oder die nächste Erzmagierin übergeben, doch ich habe ein Angebot welches nicht mit Gold aufzuwiegen ist. Was würde Horus mehr nutzen, als Geld?“ Die Erzmagierin zog einen Steckbrief von Horus Nimboldson aus ihrem Gewand und hielt ihn dem Gesandten hin. Doch ehe der Mann auch nur daran denken konnte danach zu greifen, begann das Blatt zu brennen. „Ich werde dafür Sorge tragen, dass Horus Nimboldson eine Begnadigung und eine Rehabilitation erhält.“ Sie lehnte sich zurück und lächelte verschlagen. „Und glaubt nicht, dass ich nicht wüsste, dass ihn das Volk schon fast als Helden ansieht.“
Die Ratsvorsitzende wandte sich dem Paladin zu. „Dem Orden kann ich allerdings weit weniger anbieten. Vielleicht mehr Ressourcen, aber ich befürchte das es nicht viel mehr werden wird.
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Mizara
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BeitragVerfasst am: Do Feb 12, 2015 9:12 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Was weiter im Haus der Erzmagierin geschieht, könnt ihr hier im neuen Forum nachlesen.
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