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Das Badezimmer
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Aron - Das ALTE Rollenspiel Forum Foren-Übersicht -> Gasthaus zum Drachen
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Das Badezimmer
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Mur´dan
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 20, 2008 11:39 am    Titel: Antworten mit Zitat

Lucan ter Brook Lucan ter Brook
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Lucan konnt nicht anders und schloss die Augen. Man sollte sich doch diesem Moment hingeben, und brauchte dafür keine Augen um zu fühlen. Mehr als zuvor spürte er, das Lani es auch genoss.
Allein ein Eunuch hätte keine Erregung in solch einer Situation gezeigt, und so glitt seine Linke sanft ihren Rücken hinunter, während seine Rechte weiterhin ihren Hinterkopf hielt.
Als seine Finger auf Hüfthöhe angekommen waren, zog sein Arm Sie sodann näher an seinen Körper heran.
Lucan war bisher bei so etwas immer über sich selbst erstaunt. Auch wenn er ein schüchterner Bursche war, gelang ihm im Beisein einer Dame dennoch mehr als er sich erhoffen konnte.
Er mochte die leichten Neckereien und spielerischen Andeutungen von Lani, welche fast schon kindischen Charakter besaßen. Bei der nächsten Kusspause konnte er sich nicht erwähren seine Lippen ihren Hals entlang zu führen.
Lucan liebte die Stille in so einer Situation. Einst hatte er in Methumia eine Hafendirne, die ständig redete und nicht damit aufhören konnte. Damals ging er ohne Befriedigung und noch bevor seine Zeit abgelaufen war hinaus.
Grade jetzt schämte er sich oder fühlte sich schuldig, ab- und zu die leichten Mädchen in den Hurenhäusern aufgesucht zu haben. Es war in Methumia keine Schande, meist gehörte es sogar zum guten Ton in angesehenen Freudenhäusern unterwegs zu sein, vorallem als reicher Junggeselle. Dennoch, allein jetzt schon verspürte er mehr Verlangen nach Lani als er nach allen Huren in Methumia verspürte. Ob Lani so geschickt mit Worten und Taten war, wie die Dirnen, war ihm egal.

Er selbst hatte Sie erobert, ohne Waffen, ohne Geld.

Wieder suchte er Lippenkontakt.
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 20, 2008 2:26 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lani Lani
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Dieses Mal störte es Lani keineswegs, dass er die Augen schloss. Nur hatte sie es irritiert, dass er sie beim allerersten Mal schon vor dem Kuss zu gemacht hatte. Zumindest war es ihr so vorgekommen. Während die geteilten Küsse langsam aber stetig leidenschaftlicher und länger wurden, empfand sie seine Hand an ihrem Rücken wie eine Mischung aus etwas ungemein genüsslichen und vage bedrohlichen. Sie hatte ihn in die Wanne gelockt. Sie hatte die Situation vorangetrieben, die durchaus intim war, wenn man bedachte, dass sie beide unter dem Wasser völlig nackt waren. Aber bis auf ein gewisses Maß verspürte sie keinerlei Eile.

Es störte sie nicht grundsätzlich, wenn ein Mann seine Hand auf ihren Hintern legte, aber jetzt wollte sie das noch nicht und sie hatte auch einen Grund dafür. Erfreulicherweise verweilte Lucan weiter oben, und sie entspannte sich gerade in dem Moment, wo er sie noch näher an sich heran zog. Stellenweise berührten sie sich nun, und als er sich auch noch ihrem Nacken widmete, glaubte Lani dass sie in seinen Armen dahin schmelzen würde. Nur das Geräusch ihres Atems schien hörbar zu sein und auch sie hatte nun ihre Augen geschlossen.

Als er sich erneut ihren Lippen annahm teilte sie diese lockend und fuhr mit ihrer Zungenspitze an seinem Mund entlang. Ihr Herz raste, aber im geheimen fragte sie sich, wie lange sie sich noch unter Kontrolle halten konnte. Ihr lagen Dinge im Kopf von denen sie wusste, dass er sie nicht hören wollte, und doch würde sie es ihm früher oder später sagen müssen. Für den Moment aber genoss sie die Situation, die Wärme die sie umspülte und sie drückte sich leicht noch ein wenig näher an den jungen Mann, der sie in den Armen hielt, und um dessen Nacken sie ihre geschlungen hatte.

Wenn es nach ihr ginge, würden sie so für den restlichen Abend verweilen.
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Mur´dan
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BeitragVerfasst am: Mi Okt 22, 2008 9:41 am    Titel: Antworten mit Zitat

Lucan ter Brook Lucan ter Brook
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Wie in einem Gedicht kam es ihm vor. Keine Eile, und die Zeit schien stehen zu bleiben.
Als Lanis Zunge über seine Lippen glitt, konnte er seine Erregung nur schwer in Zaum halten. Und so nahe, wie sie beisammen waren sollte es seine Wannengefährtin auch bemerkt haben. Wieso müssen wir Knaben unsere Gefühle nur so frei äussern, während das Weib alles im Verborgenen halten kann?
Gern hätten seine Hände ihren Weg zu ihrer Brust gesucht, aber das war bei Frauen immer ein Spiel mit dem Feuer: Einige verlangten dannach, einige würden es mit einer schallenden Ohrfeige vergelten. So suchte er nach kleinen Andeutungen, welche die Bereitschaft Lanis dazu signalisierten.
Welch köstlich Ding es doch ist, die Frau wie eine unerforschte Landschaft zu entdecken, jubilierte er andererseits.
Beim nächsten Kuss öffnete er auch seinen Mund mehr als zuvor und seine Zunge suchte die Ihre. Wahrlich gab ein echter Mann nie zu, wie sehr er die Küsse einer Frau liebte. Hatte er nur einmal in den Spelunken von Methumia einen alten Piraten von den Liebkosungen von Frauen hatte berichten hören?

"Wie im Sturm habsch mir die Braut gekrallt, Har!"
"So hart wie der Mast des Ra-Segels war ich in dieser Nacht!"
"Frauen sind nur für ein's gut, mejn Junge: Sie den ganzen Abend zu nehmen."

Was für eine Vorstellung in ihm doch damals von den Frauen erwuchs. Erst die Elfe lehrte ihm das, was Frauen schätzen und was Männer durchaus auch gefallen konnte.
Fester zog er Lani an sich heran, und presste beim Kuss die Lippen noch mehr auf Sie. Seine große Hand wanderte derweil von der Hufte hinab und ging zu ihrem Oberschenkel, welchen sie ärger als gewollt umfasste.
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BeitragVerfasst am: Mi Okt 22, 2008 12:03 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lani Lani
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„Ich bin wahrlich kein schwaches Weib.“ Sagte sie grinsend und ohne sonderliche Eile, als sie schließlich die immer intimer und länger werdenden Küsse unterbrach und sein Gesicht studierte. „Aber in deinen Armen sehne ich mich danach, schwach sein zu dürfen.“ Sie waren sich immer noch so unglaublich nahe, und selbst jetzt wo sie ihren Kopf von seinen getrennt hielt, passt kaum etwas zwischen ihre Gesichter. Diese Entfernung aber glich sie damit aus, dass sie ihren flachen Unterleib fester gegen seinen nicht ganz so flachen presste und unmerklich wurden ihre Augen weiter während sie ihn gebannt beobachtete. Ihre Lippen hatten einen gleichermaßen sinnlichen aber auch amüsierten Schwung angenommen.

So fest der Druck unten sein mochte, so zärtlich glitt ihre Hand über seine Wange. „Du schämst dich doch nicht etwa… für deine Manneskraft?“ Hauchte sie, und kicherte weil sie nur zu gut wusste, dass sie auf ihre Art gemein war. Nicht wegen der geflüsterten Worte, denn die meinte sie, sowohl die gesprochenen, als auch jene die noch folgten. „Das solltest du nicht. Es ist schön zu wissen, dass es dir nach mir verlangt. Wahrlich schrächlich wäre es doch, wenn dich all dies hier kalt lassen würde.“

Neckend fuhren ihre Finger auch über seine Lippen. „So nah, und doch so fern.“ Fuhr sie fort, aber offenkundig sprach sie nicht von dem, was sich dort oben abspielte und endlich gestand sie ihm, was sie ihm schon die ganze Zeit über hatte sagen wollen. „Aber es kann heute keine Erlösung geben.“ Ihre Augen glitten von ihm ab. „Das, nach dem du dich zweifelsfrei sehnst, muss verwehrt bleiben.“ Sie würde lügen, wenn sie behaupten würde, dass ihr dieses Spiel nicht teuflischen Spaß bereitete. Und doch fühlte sie sich auch ein wenig schuldig. Wurde Lucan sauer auf sie sein? „Denn in meinem Leib ist Frühling, und wie der auf dem Feld im Frühling ausgestreute Weizensamen zu einer neuen Ernte heran wächst, würde in meinem Leib die Frucht unserer Leidenschaft höchstwahrscheinlich zu neuem Leben heranreifen.“ Sie schüttelte den Kopf. „Und das Risiko kann ich nicht eingehen.“
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Mur´dan
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BeitragVerfasst am: Mi Okt 22, 2008 2:24 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lucan ter Brook Lucan ter Brook
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Den Bewegungen ihrer Hüften folgend schloss er ab und zu die Augen, bis sie anfing zu reden...
Während ihrer letzten Sätze wagte Lucan keinen Lidschlag, und kaum ein Hauch entfloh seinem Mund.
Ehe sie endete schossen ihn die Möglichkeiten durch den Kopf, warum sie nicht wollte. Liegt es an mir?, wollte er schon fragen. Diese, wohl fatalste von allen Fragen unterließ er. Hat sie bereits einen Mann, der draussen in der Gaststube mit einem Messer wartet? Dieser Gedanke schreckte ihn sehr.
Oder spielt sie nur wieder mit mir?

Als jedoch Lani von ihrer Erblühung sprach, musste er stutzen...mit einer Mischung aus Erleichterung und Unglauben beäugte er sie.
Das würde zumindest ihre Laune erklären... bei diesem Gedanken huschte für eine Sekunde ein Lächeln über seine Lippen.

"Das müssen wir beide nicht eingehen." Da Lucan nicht sicher war, ob sie verstehen würde, küsste er sie noch einmal kurz und begann: "Auch wenn du es vielleicht nur geahnt hast, aber ich stamme aus einer sehr reichen Familie." Spürbar ließ seine Erregung, verständlicherweise, nach. "Ich weiß das ich nicht einer von den Männern bin, die jede Frau bezirzen können. Dazu fehlt mir auch die Philosophie. Doch viele Frauen versuchen da, wo ich herkomme, einen Mann mit Wein und Körper zu verführen, nur um dann ein Kind von ihm zu tragen. Die Ehre gebietet es, diesem Bastard ein Leben in angemessenem Wohlstand führen zu lassen, ihn oder sie als sein Kind anzuerkennen. Somit ist auch die Existens der Mutter gesichert."
Seine Hand zog ihre an seinen Mund und er küsste ihre Finger in der Art des Adels. "Auch wenn du es nicht weißt, aber du hast dich gerade wie eine überaus edelmütige Maid verhalten."
Diesmal hatte sein Lächeln bestand.
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BeitragVerfasst am: Do Okt 23, 2008 12:51 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lani Lani
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Seltsamerweise lies der Handkuss eine angenehmes warmes Kribbeln ihren Rücken hinab wandern. Vielleicht weil sie es in dem Fall als ein Zeichen seiner Verehrung empfand? Sie studierte ihn noch für einen Moment. Sie war durchaus erstaunt. Und doch empfand sie auch so etwas wie Enttäuschung, dass er das Spiel offenkundig für beendet erachtete.

„Ich hätte nicht gedacht, dass ich dies je sagen würde, aber du bist durchaus ein erstaunlicher Mann, Lucan.“ Sie brachte ein wenig mehr Raum zwischen sich und ihm, auch wenn sie sich auf ihre Weise weiterhin nach seiner Nähe sehnte. „Aber du solltest nicht so überrascht klingen, auch wenn ich deine Worte durchaus als Kompliment zu verstehen weiß.“ Sie lachte leise. „Gelegentlich genieße es ich, dass ich nicht so hart sein muss wie meine männlichen Kollegen. Momente wie dieser mir dir eben… Ich bin nun mal eine Frau und etwas Zärtlichkeit kann so ein angenehmer Kontrast zum Kampf sein.“ Sie schluckte, denn sein leicht herber Geschmack lag noch so angenehm auf ihrer Zunge, aber sie schon diese Gefühle zur Seite. „Aber ein Balg ist das letzte was ich am Hals haben will. Kinder und Schlachtfelder vertragen sich so schlecht. Und bisher gab es noch keinen Mann, der mich überzeugen konnte, dass ich seine Frau auf Dauer werden wollte.“

Sie beschloss dass sie lange genug im Wasser gewesen war, und auch keine weitere Einreibung nötig hatte. Ihre Augen blitzten als sie sich einfach vor seinen Augen aus dem Wasser erhob, aus der Wanne stieg und sich genüsslich abtrocknete. Geschickt wickelte sie dann die Tücher um ihren schmalen und doch trainierten Körper, und sah dann erneut zu Lucan. "Ich glaube ich werde nach oben gehen. Du weißt doch hoffentlich noch wo mein Zimmer ist?"
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Mur´dan
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BeitragVerfasst am: Fr Okt 24, 2008 8:55 am    Titel: Antworten mit Zitat

Lucan ter Brook Lucan ter Brook
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Nickend bestätigte Lucan die Ansichten Lanis. Es dünkte ihm zwar, dass ihre Entscheidung sowohl der Vernunft als auch dem fehlenden Interesse entsprang, sich die Rolle der liebenden Mutter anzunehmen, aber dass schienen sie beide zu wissen.

In der Erwartung sich nun wieder zuerst aus der Wanne zu erheben, erleuchteten Lucans Augen, als sich die Kriegerin aus eben jener Wanne erhob. Sein Adamsapfel bewegte sich spürbar nach oben, als er kurz schluckte, und sich in Gedanken selbst verdammte, weshalb er nicht weiter nach Zärtlichkeit verlangt hatte.

Ihrem wohlgeformten Becken hinterherblickend, schüttelte er sich die Gedanken aus dem Kopf und überlegte, ob er noch hier verweilen sollte.
Auf ihre Frage eingehend, antwortete er: "Natürlich, sofern du mir noch eine Nacht gewährst." Erst jetzt fiel ihm die Hinterhältigkeit der Bemerkung auf und, zum Glück für Lani unsichtbar, errötete er. Was ist mit dir los? Du lagst eben liebkosend mit ihr in der Wanne?

Zur Überspielung schob er schnell ein: "Ich denke ich widme mich noch ein Bisschen der reinigenden Wirkung der Seife." Das es sich hierbei nicht um Lavendelbeduftete, sondern eher um ein Stück Kernseife handelte, an welchem sich wohl schon so einige Streuner zuschaffen gemacht hatten, störte ihn wenig. Hauptsache sauber. Mit schrubbenden Bewegungen säuberte der eine Arm den anderen.
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BeitragVerfasst am: Fr Okt 24, 2008 5:44 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lani Lani
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Sie grinste und kehrte zu ihm zurück.

„Natürlich.“ Flüsterte sie dann, und hinter ihm stehend glitt ihr Finger über seine Schulter. „Du bist weder der männlichste Kerl den ich kannte, noch der hübscheste. Aber ich mag dich. Und ich mag es… mit dir zu spielen.“ Sie kicherte und ihr Kopf bewegte sich von dem rechten Ohr, neben dem sie eben noch gewesen war, zu dem Ohr auf der anderen Seite.

„Außerdem…“ Flüsterte sie. „…als ich eben sagte, du würdest nicht das bekommen, nach dem es dir gelüstet, meinte ich eine ganz spezielle Stelle an meinem Körper.“ Sie war ihm so nahe, das jeder Atemzug seine Haut wie eine Liebkosung berührte. „Man könnte sagen, meine Lippen werden geschlossen bleiben. Aber ich bin keine Unschuld von Lande und es gibt noch mehr an mir, das dir Erfüllung bereiten kann.“

Sie biss ihm ins Ohrläppchen. Härter als sie es gemocht hätte, aber in ihrer Erfahrung mochten die meisten Männer es eh ein wenig rauer als Frauen. Zumindest war es bei ihr so. „Meine Finger.“ Hauchte sie dann, wieder in sein rechtes Ohr. „Meine Lippen.“ Und knüpfte damit an das an, was sie davor gesagt hatte.

Jetzt löste sie sich endgültig und ging zur Tür.

„Ich warte dann oben auf dich.“
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Mur´dan
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 25, 2008 6:54 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lucan ter Brook Lucan ter Brook
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Sofort merkte er, wie die Worte Lanis ein Körperteil von ihm wieder in Bewegung setzte. Der Biss in sein Ohr tat das übrige dazu. Nicht das es ihm unbekannt war, welche Mittel die Frauen besaßen, den Männern Lust zu bereiten. Jedoch kam ihm abermals der Gedanke an die Dirnen in Methumias Häfen.
Wieso tat Sie so etwas? War es wirklich nur spielen?

Hätte Sie sein Geld gewollt, wäre es wohl schon letzte Nacht zu einem unerwarteten Erwachen seinerseits gekommen. Was dann?

Gebannt blickte Lucan ihr hinterher, während Sie den Baderaum verließ.
Irritiert versank er in der Wanne.
Er wusste nicht wieso, aber in gewisser Hinsicht versuchte ihn sein Ehrgefühl davon abzuhalten diese Frau so auszunutzen. Andererseits, Sie bot es ihm ja an...ohne dass er danach verlangt hatte.

Lucan starrte an die Decke.
War die Wahl so schwer? Verdammt Lucan, du warst mehr als ein Dutzend Mal im Bordell! Deine Brüder würden dich für so eine Gelegenheit beglückwünschen, gar beneiden.

Seine Arme baumelten aus der Wanne, und seine Füße lagen am unteren Ende der Wanne auf dem Rand.
Kaum eine Minute verharrte er so und dachte über Gesagtes und Gedachtes nach. Dann, mit einem Ruck, griff er nach der Seife und reinigte den Rest seines Körpers.
Dabei dachte er an das wohltuende Gefühl, gewaschen ins Bett zu gehen. Lucan stieg aus der Wanne, trocknete sich ab und kleidete sich wieder an. Den korrekten Sitz seiner Kleidung prüfend machte er sich auf zur Tür des Baderaumes.
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BeitragVerfasst am: Fr Dez 12, 2008 2:25 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Der Küchenjunge hatte im Auftrag von Helen schon damit begonnen Eimer nach Eimer von dem Kessel der in der Küche über dem Feuer hing, hinüber in das Badezimmer zu tragen. Er hasste diese Arbeit, denn zum einen war es anstrengend, zum anderen bekam man immer etwas von dem heißen Wasser auf die Hand oder Füße, und es musste ziemlich heiß sein, damit es noch richtig warm war, wenn er mit seiner Arbeit fertig war.

Als er dann sichergestellt hatte, dass auch etwas von der mit Rosenblütendruchsetzten Seife im Raum war – man hatte im gesagt es würde ein Frau sein die baden wollte und die bekamen immer diese Seife – verschwand er und kümmerte sich wieder seiner eigentlichen Arbeit in der Küche. Helen Rief er noch zu: „Das Bad ist fertig.“
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Vara
Geschichtenerzähler
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BeitragVerfasst am: Fr Dez 12, 2008 6:43 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Vara Vara
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Der Küchenjunge führte sie in das Badezimmer. Als er wieder zum gehen ansetzte, lächelte sie ihn danksagend an. Aber es schien ihm nicht besonders viel zu bedeuten, er ging schlecht gelaunt wieder hinaus.

Sie genoss beim Betreten des Bades schon die Wärme, die ihr in Form von heißem Dampf entgegen schlug.
Als sie wieder alleine war, legte sie ihre schmutzigen Kleider ab und setzte sich in die Wanne. Das heiße Wasser tat ihren Muskeln gut, auch wenn es im ersten Moment stechend schmerzte. Aber nach einiger Zeit entspannten sich ihre Muskeln wieder.
Auch die Seife roch sehr gut, sie liebte Rosen. Vara konnte sind endlich wieder richtig waschen.

Als sie so in der Wanne lag und die Augen schloss, erschienen ihr die Bilder der letzten Tage und Stunden wieder vor ihrem inneren Auge.
Sie dachte an ihren Vater. Daran, dass er sie in einer Wette verlor und auch ihre Flucht. Danach wurde es aber auch nicht besser. Der Pranger, Zarda und Usch'dia und ihre Naivität den beiden Frauen in den Wald zu folgen. Als würde ihre Gutgläubigkeit sofort bestraft werden, die Entführung durch die Räuberbande, der die beiden Frauen zugehörten.
Und dann an diesen komischen Kerl... Sie öffnete die Augen wieder und blickte an die Decke des Zimmers.
Die letzten Tage waren ungewohnt anstrengend für sie gewesen, heute war der absolute Höhepunkt... Aber sie war zu müde um darüber nachzudenken.

Als das Wasser langsam kühler wurde, stieg sie aus der Wanne, trocknete sich ab und zog sich das bereitgestellte Nachthemd an.
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Leah
Reisender
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BeitragVerfasst am: Fr Jun 04, 2010 9:01 am    Titel: Antworten mit Zitat

Leah Arzham Leah Arzham
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Leah betrat das dunkle Badezimmer, welches sehr edel mit Marmor ausgelegt war. Es gefiel ihr recht gut, aber Leah konnte sich vorstellen, dass es nach einiger Zeit bedrücken könnte, wenn es um einen herum so dunkel ist.
Des wenigen Lichtes wegen hatte man zwei Kerzen angemacht, die ihre Schatten an den Marmor warfen. Der Krug Wasser stand schon bereit und ebenso das Stück Seife.

Endlich!, jauchzte es in Leah.
Leah trat hinter den Schirm um sich auszuziehen. Sie trat kurz an den Spiegel heran und zog den Vorhang beiseite, dabei erschrak sie.
Ich sehe ja furchtbar aus! Rugor von Lichtfels muss mich für ein Bettelmädchen gehalten haben.

Leahs Haare hingen ihr strähnig und nass ins Gesicht, Ihre Arme und Beine starrten nur so von Dreck und ihr Gesicht war blass, wie das einer Leiche.
Kurz blieb ihr Blick an der Narbe an ihrem Arm hängen und die Erinnerung an ihre Familie drohte Leah einzuholen. Doch sie ignorierte den Ärger der sie überkam und trat an die Schale, die neben dem Wasserkrug stand.

Was Rugor wohl für eine Tätigkeit ausübt? Magische Kräfte hat er und er sieht auch irgendwie wie ein Zauberer aus. Ob ich ihn das wohl fragen kann, ohne ihn zu verärgern?

Während Leah sich wusch, beschloss sie, sich von Rugor alles Wichtige über die Stadt erklären zu lassen. Dann hätten sie zumindest während dem Essen genug Gesprächsstoff.
Sie ordnete ihre Haare wieder zu einem strengen Zopf nach hinten, zog ein frisches, etwas edleres Kleid an. Mit einem doch leicht sehnsüchtigen Blick auf den Badezuber - Sobald ich Zeit dazu finde, werde ich mir ein wirkliches Bad genehmigen. Aber nun wartet heißer Tee und ein Frühstück auf mich! - verließ sie das Badezimmer. Dabei legte sich ein zufriedenes Lächeln auf ihr Gesicht.
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Mizara
Weltenwächter
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BeitragVerfasst am: Do Feb 12, 2015 9:49 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Was weiter im Badezimmer des Gasthauses geschieht, könnt ihr hier im neuen Forum nachlesen.
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