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Verenas Haus

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Verenas Haus
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Winterhauch
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BeitragVerfasst am: Mi Aug 25, 2010 9:06 pm    Titel: Verenas Haus Antworten mit Zitat

Verena Vitura Verena Vitura
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Verena betrat ihr Haus und sog den vertrauten Duft von Holz auf. Ihr Haus war nicht gerade klein und nicht gerade groß, es reichte zum Leben. Unten gab es ein Wohnzimmer, eine Küchenstube die sie selten benutzte und eine kleine Abstellkammer. Wenn man eine knarrende Treppe hinauf ging kam man in den zweiten Stock indem sich ihr Schlafzimmer mit dem schönen Balkon befand. Wenn man sie fragte warum sie sich ein kleines Haus im Ostteil gekauft hatte, sagte sie immer was anders. Aber meist lud sie nie jemanden zu sich ein, denn es hatte seine Vorteile wenn man es sich nicht leisten konnte richtige Freundschaften zu schließen. Oben war dazu noch ein Gästezimmer, was sie nie brauchte, und ein Lesezimmer mit einer kleinen ‚Bibliothek‘. Sie ließ sich wenn sie Zeit hatte, dort nieder und ging ihren Dingen nach, früher hatte sie sich dort verzogen um das Lesen und Schreiben zu perfektionieren. Ganz oben befand sich der Dachboden der derweilen noch leer stand. Nur ein paar Truhen und Kisten stapelten sich in den Ecken. Es war ein schönes Heim und es gehörte allein ihr, dank dem Adligen der ihr das Haus gegeben hatte und ihr somit eine bessere Zukunft ermöglicht hatte. Verena lächelte in sich hinein.

Sie zog ihre Schuhe aus und tat sie in einen kleinen, antiken Schuhschrank. Barfuss ging sie in die kleine Küchenstube und zog die Vorhänge zu bevor sie nach oben schlurfte und sich in ihrem Schlafzimmer entkleidete. Es war adlig eingerichtet und in einer Ecke stand eine Truhe mit ihrem Schmuck und den Spangen, in einer anderen stand ein alter, dunkler Kiefernschrank mit ihren Kleidern. Der Boden bestand aus Dielen doch ein warmer, teurer Teppich zeigte das hier eine Adlige wohnte. Oder zumindest eine die eine solche spielte. Sie faltete ihr Gewand und legte es in den Schrank. Danach suchte sie sich passende Kleidung für die Taverne und zog sich an wovor sie aber ebenfalls die weißen Vorhänge zu zog. Sie hatte ein violett Pinkes, luftiges Kleid mit leichtem Ausschnitt angezogen, das zugleich elegant wie geheimnisvoll aussah. Es reichte ihr bis etwas über die Kniekehlen und war für die Taverne angemessen. Kurz darauf besah sie sich in ihrem Spiegel und hatte das meiste schon geschafft.

Schließlich setzte sie sich an ihren Frisiertisch und machte sich die, inzwischen getrockneten Haare, zurecht. Sie steckte sie nicht hoch, sondern flocht vorne zwei Zöpfe mit zwei adretten Schleifchen drin. Nun schminkte sie ihr Gesicht etwas und besah sich das Ergebnis erneut im Spiegel. Nach einiger Zeit war es endlich geschafft und sie zog ihre weißen Schuhe an, packte einen schönen pink farbigen Sonnenschirm mit schönen Spitzen aus dem Schirmständer in ihrem Zimmer und tat ihren Geldbeutel dorthin wo sie nicht behinderte. Sie steckte noch ihren Dolch ein und ging dann vor die Tür. Bevor sie öffnete sammelte sie sich etwas und öffnete den Schirm. So stark war der Regen ja auch nicht.

Damit besah sie sich die Gemälde an den tapezierten Wänden und trat hinaus in den Nieselregen. Sie wurde von Kühle und einer leichten Briese empfanden. Hinter ihr schloss sich die Tür und schon wieder stand sie im Regen, nun aber in trockener, nicht enger Kleidung und mit einem Schirm der das meiste an Wasser ableitete und machte sich auf zur Taverne um Kira, ihre Freundin und den Fremden mit dem Namen Vitus zu treffen.
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Winterhauch
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BeitragVerfasst am: Fr Aug 27, 2010 1:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Verena Vitura Verena Vitura
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Der gewohnte Geruch von Holz und Zuflucht wehte ihnen entgegen als Verena die Tür öffnete und sie hinter sich und Vitus wieder schloss. Es war kein allzu langer Weg gewesen und Regen störte sie nun auch nicht mehr sodass Verena in guter Stimmung war. Sie ging hinein und breitete sozusagen feierlich die Arme aus:” Das ist mein bescheidenes Heim.” Sie sah ihn von der Seite her an und fragte sich wie er wohl reagieren würde. Sie nahm den Umhang ab, denn er ihr geliehen hatte, und gab ihn dankbar zurück. Vorsichtig zog Verena die zu engen Schuhe aus und tat sie in den Schuhschrank wo sie nach welchen suchte die ihr nicht die Füße zerquetschten. Als sie welche gefunden hatte zog sie die schnell an und achtete nicht darauf ob sie zu ihrer restlichen Kleidung passten. Es war etwas ungewohnt für sie, in Gegenwart eines anderen, sich normal zu benehmen und musste die Zähne zusammenbeißen um nicht in ihren alten Ritus zurück zu fallen. Ungewohnt war es auch das sie jemanden in ihr Haus einlud, naja eingeladen hatte sie ihn ja nicht, nur zugestimmt, aber trotzdem war es unbehaglich. Sie hatte ihn einfach überhört als er meinte er wolle sie einfach nur begleiten, da draußen konnte sie ihn ja nicht stehen lassen. Verena seufzte lang und wehmütig.

“Ich habe auch kein Interesse an euch. Ich meine in der Hinsicht das… naja …. du verstehst mich schon. Du bist nett und interessant aber … sonst spüre ich zum Beispiel kein Herzklopfen wenn ich an dich denke.” erklärte Verena. “Willst du etwas Milch?” Sie fragte sich wie Halbkatzenmenschen wohl waren, welche Eigenschaften sie besaßen und ob alle klug waren so wie Vitus. Doch sie war sich sicher das er Milch wohl so liebte wie alle Katzen. Sie drehte sich zu ihm und sagte:” Eigentlich bin ich sehr in meiner Rolle als Adlige, es gehört zu meinem Überleben, doch heute war es irgendwie anders.” Sie sagte nichts mehr da sie sich vielleicht könnte verplappern.

Sie hoffte er würde nicht gleich wieder gehen, da wo sie ihn schon ins Haus bekommen hatte. Aber irgendwie würde es auch besser sein damit er nicht noch etwas über sie erfuhr das er lieber nicht erfahren sollte. Verena lag wirklich viel an ihm, auch wenn es keine richtige Liebe war, er war wie ein Bruder den sie nie hatte. Zwar war er in manchen Hinsichten merkwürdig aber auch liebenswürdig. Sie hegte gemischte Gefühle ihm gegenüber. Es geschah nicht oft das sie jemanden so mochte, um genauer zu sagen fast nie. Sie vertraute keinem aber Vitus war anders, es war als wäre er in der gleichen Lage wie sie. Verena senkte den Blick und passte auf das sie nicht erneut rot wurde. Hoffentlich konnte sie nach etwas Schlaf ihre Gefühle wieder richtig deuten.

“Hast du denn eine Bleibe?” fragte sie.
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Santaly
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BeitragVerfasst am: Fr Aug 27, 2010 1:25 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Vitus Mohit Vitus Mohit
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Wie auch immer Ankea das geschafft hatte, nun stand Vitus doch vor ihrer Tür – wohlgemerkt von innen!. Wärme und der angenehme Geruch von bearbeiteten Holz kam ihm entgegen. Die Tür war hinter ihm wieder geschlossen und nun sah er zu wie Ankea ihre Schuhe wechselte. Er selber war immer noch Barfuß und würde das wohl auch weiterhin bleiben. Schuhe trug er nur selten, meistens störten sie einfach, besonders wenn es darum ging Wände zu erklimmen.

Er sah sich kurz um, rührte sich aber nicht wirklich vom Fleck. Am liebsten wollte er wieder gehen, aber sie plapperte wieder munter drauf los. Kein Herzklopfen also. Und warum ist sie vorhin weg gerannt? Frauen waren für ihn ein großes Geheimnis, was wohl eher daran lag, dass er den meisten Menschen aus dem Weg ging als mit ihnen zu reden. Ankea wechselte ziemlich Sprunghaft das Thema und fragte ihn ob er Milch wolle. Sehe ich aus wie ein Kleinkind? Er zog eine Augenbraue hoch und nahm seinen Umhang wieder, den er sich auch gleich umlegte. „Danke nein.“ Er lehnte ab. Milch mochte er zwar wirklich, aber er bezweifelte, dass die sich mit dem Wein vertrug, welcher noch in seinen Magen rumschwappte.

Ankea sah wieder weg und er glaubte schon sie beleidigt zu haben. Kopfschüttelnd und seufzend meinte er dann: „Gut aber nur ein wenig“, was er auf die Milch bezog. An ihren Gedanken konnte er ja kaum teilhaben. Sie fragte ihn wegen einer Unterkunft. „Ich habe einen Platz wo ich schlafen kann.“ Und hoffe doch, dass es heute nicht mehr regnet! Er trat näher zu ihr und sah sie an. „Alles in Ordnung? Hab ich schon wieder was falsches gesagt? Warum siehst du weg?“ Sie verwirrte ihn.
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Winterhauch
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BeitragVerfasst am: Fr Aug 27, 2010 2:22 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Verena Vitura Verena Vitura
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“Warum was falsches gesagt?” fragte Verena irritiert und legte den Kopf schief. "Und warum schon wieder?" Zuerst hatte Vitus gesagt er wolle keine Milch und dann doch. Er war sehr kompliziert und wusste wohl nicht was er wollte. Sie zuckte mit den Schultern und ging in die Küchenstube um ihm eine Tasse Milch zu machen. Sie überlegte ob sie vielleicht etwas Alkohol dazumischen sollte aber erstens würde es wahrscheinlich nicht schmecken, zweitens war es unmoralisch und drittens hatte sie überhaupt kein Alkohol da. Er meinte er hatte schon eine Bleibe was zumindest ahnen ließ das es kein richtiges Haus war, wie das von ihr, da er sie nicht einlud oder wenigstens sagte wo es sich befand. Verena schmunzelte und fuhr sich durch die Haare, es war angenehm warm und sie fühlte sich geborgen und sicher. Müdigkeit verspürte sie kaum. Aus einem langweiligen Abend war ein interessanter geworden indem sie viele neue Bekanntschaften geschlossen hatte. Am interessantesten war Kira, dann folgte Vitus und darauf Sealle oder wie auch immer sie hieß.

Verena ging wieder zu Vitus und reichte ihm die Milch. Selber hasste sie dieses weiße Zeug aber sie hatte es immer Mal für den einen oder anderen Notfall dabei. Sie warf ihr Haar zurück und dachte darüber nach ob sie vielleicht so wirkte als wäre sie in ihn verliebt. Vielleicht war sie es ja auch aber momentan konnte sie nichts mit Sicherheit sagen. Sie biss sich auf die Unterlippe und konnte den Instinkt arrogant auf ihre Fingernägel zu schauen nicht unterdrücken.

“Musst du schon gehen oder können wir uns noch etwas unterhalten? Ich würde nur zu gerne mehr über dich erfahren.” Ihre Stimme klang freundlich und einladend. Normalerweise führte sie nie solche langen Gespräche obwohl sie so was liebte. Ihr Beruf erlaubte es ihr nicht sich zu lange mit solchen Personen aufzuhalten, was sie sehr bedauerte. Und er war auch in gewissen Hinsichten anders, nichts desto trotz konnte sie keinem vertrauen.
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Santaly
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BeitragVerfasst am: Fr Aug 27, 2010 3:32 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Vitus Mohit Vitus Mohit
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„Weil ihr wegseht. Und vorhin seit ihr sogar raus gelaufen“, erklärte er ihr. Langsam glaubte er doch er hätte etwas verpasst und sie redeten aneinander vorbei. Gedankenlesen müsste man können, dachte er wehmütig. Es wäre wirklich toll mit solch einer Gabe. Was man damit alles von einen Menschen erfahren konnte ... er mochte es sich nicht einmal komplett ausmalen.

Ankea ging in einen anderen Raum, er vermutete mal die Küche. Er selber blieb weiterhin im Eingangsbereich und sah sich um. Die Wärme die heir war, war durchaus angenehm, aber dennoch wollte er nicht lange bleiben. Nach einen Moment kam Ankea auch wieder zurück mit einer Tasse Milch. Er nahm sie an und schnupperte zuerst daran. Erst als er dem vertraute, dass dort nichts weiter drin war, trank er auch davon.

Ankea wollte ihn wohl wirklich noch bei sich behalten. „Ich glaube ich gehe lieber.“ Ihm war Gesellschaft zwar Gelegentlich recht, aber die Frau wurde ihm unheimlich. Sie war inzwischen beinahe zu nett zu ihm – was ihn doch abschreckte. Dann lieber wieder Saelle, die biestig war und mit der er sich streiten konnte. Der Wettstreit mit ihr hatte ihm doch zugesagt, aber zurück in das Gasthaus wollte er nun auch nicht mehr. Ankea war auch immer noch mehr als Neugierig. „Ihr wollt wohl alles über mich erfahren, ich selber darf aber nichts über Euch erfahren. Ihr wisst auch so schon mehr als andere, das sollte euch reichen.“

Er trank die Tasse mit der Milch aus. Den Geschmack mochte er wirklich und auch den leichten Fettfilm, der sich an seinen Gaumen und auf seiner Zunge legte. Er leckte sich über die Lippen damit auch nichts verloren ging und gab Ankea die Tasse zurück. „Danke“, sagte er doch noch recht Freundlich. Dann zog er die Kapuze wieder tiefer ins Gesicht und wandte sich zum gehen. „Vielleicht bis bald, Ankea.“
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Winterhauch
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BeitragVerfasst am: Fr Aug 27, 2010 3:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Verena Vitura Verena Vitura
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“Verena…” sagte Verena heiser und sah ihm nach wie er sich zum gehen wandte. Wenn sie ihn rief würde er es bestimmt falsch verstehen und könnte noch denken sie liebte ihn, was ja nicht stimmte… so hoffte sie jedenfalls. Sie konnte wirklich nicht verstehen wie er tickte und warum er nicht bleiben wollte. Sie seufzte und betrachtete die Tasse eingehend in ihrer Hand bevor sie wieder in die Küchenstube ging und sie abwusch. Er hatte die Milch gemustert als ob er ihr nicht vertraute und das konnte sie ihm wirklich nicht übel nehmen. Es war doch wohl so das sie keinem trauen konnte doch der Name war ihr einfach rausgeflutscht. Vielleicht verstand er es auch anders, sie hatte einfach auf ein bisschen Gesellschaft gehofft. Er schien beleidigt dass sie ihm nicht mehr über sich verriet. Sie fuhr sich durch das Haar und lauschte ob die Tür ins Schloss fiel. Sie hatte es nicht gerne wenn sich noch andere Leute im Haus aufhielten und sie denen gerade den Rücken zukehrte… so konnte alles passieren. Verena machte einen Küchenschrank auf und bemerkte erstaunlicherweise einen guten, alten Wein in der Ecke. Sie zog die Brauen in die Höhe und fragte sich ob sie doch noch trinken sollte. Ein Schluck konnte nicht schaden. Also griff sie nach der Flasche, entkorkte sie und suchte sich ein Glas aus dem anderen Schrank. Vitus war ihr wirklich rätselhaft und sie verstand seine Weise zu denken nicht. Er deutete wenn sie wegsah das er etwas falsches gesagt hätte und das sie einfach aus der Schenke gestürmt war deutete er ebenfalls so. Ihr Griff wurde fester als sie nach dem Glas griff und es in ihrer Hand zerbrach. Sie fluchte leise und biss die Zähne zusammen um nicht laut aufzuschreien. Das konnte sie jetzt wirklich nicht gebrauchen. Warum musste das alles nur ihr passieren?

Verena hoffte Vitus war schon fort und hätte das Klirren der Scherben nicht gehört. Eilig sammelte sie, sie mit einem Kehrblech auf und betrachtete ihre blutige Hand in der ein paar Splitter waren. Sie sog scharf die Luft ein, entfernte sie und verband ihre Hand. Dann dachte sie wie sie das am besten erklären sollte wenn sie jemand danach fragte und sofort fiel ihr eine passende Ausrede ein. Sie lächelte. Das bedeutete sie konnte doch noch eine Adlige spielen, Vitus konnte denken was er wollte aber sie blieb eine gute Schauspielerin. Gleich am morgigen Tag würde sie die Heilerin aufsuchen, nicht das sich die Wunde noch entzündete. Danach würde sie Kiras Haus suchen… wenn sie dann noch Lust hatte überhaupt ein Gespräch zu führen. Kira war für ihren Geschmack viel zu Still und sie hatte morgen noch eine Verabredung zum Tee bei Madame Gabriela, einer niedrigen Adligen und dessen Freundinnen. Verena ging aus der Küchenstube und hielt den Blick gesenkt, die Augen halb geschlossen.


Zuletzt bearbeitet von Winterhauch am Fr Aug 27, 2010 3:49 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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Santaly
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BeitragVerfasst am: Fr Aug 27, 2010 4:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Vitus Mohit Vitus Mohit
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Verena war also ihr wirklicher Name. Kurz noch zögerte Vitus, aber als Verena dann wieder in die Küche ging, viel ihm die Entscheidung leichter. „Eine Angenehme Nacht“, sagte er noch leise, ehe er das Haus verließ und die Tür wieder ins Schloss fallen ließ.
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Winterhauch
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BeitragVerfasst am: Sa Aug 28, 2010 12:42 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Verena Vitura Verena Vitura
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Erleichterung und zugleich Kummer überfielen sie als sie bemerkte das Vitus gegangen war. Was soll’s? Ich brauche ihn nicht. Ich bin auch ohne ihn all die Jahre ausgekommen. Sie sah auf ihre Hand und zuckte mit den Achseln. Das war nur ein Zufall. So was passiert mir nicht noch mal. Dann zog sie endgültig ihre Schuhe aus, was mit einer Hand schwieriger war, und stieß zischend Luft aus. Der Schmerz in ihrer Hand brannte wenn sie ihn auch nur einen Zentimeter bewegte. Wann brach denn endlich der neue Tag an? Sie hätte es nie für möglich gehalten solch einen Gedanken zu haben. Leise fluchend ging sie die Treppe hoch und darauf in ihr Zimmer um sich etwas schlafen zu legen. Leise summend öffnete sie die geflochtenen Zöpfe vorne, kam ihr Haar und schminkte sich ab. Das erforderte sie viel Anstrengung denn bei jeder Bewegung störte sie ihre verletzte Hand. Jede Adlige hätte Vitus die Schuld daran gegeben doch sie wusste das sie selber Schuld war. Sie hatte sich von ihren Gefühlen leiten lassen und das war die Strafe. Verena gähnte obwohl sie gar nicht müde war und wollte sich gerade entkleiden als sie eine männliche, tiefe Stimme hinter ihr vernahm.

“Seid ihr der Phönix?” Verena zuckte leicht zusammen als er sie nach ihrem Gildennamen fragte. Dann drehte sie langsam um und betrachtete den verhüllten Mann aus dessen schwarzer Kapuze nur einzelne rötliche Strähnen hervorlugten. Von der Haltung her war es kein Mann niedriger Herkunft. Verena konnte nichts dafür das sich vom Phönix rum sprach wenn sie einen Fall für einen Kunden erfolgreich erledigte doch war es seltsam das er ihre Behausung kannte. Doch immer war es gut den Trumpf im Ärmel zu haben das derjenige sie nicht verraten konnte weil er den Mord in Auftrag gegeben hatte und Verena ja selber im Ruf einer Adligen war. Sie zog die Brauen ein Stück in die Höhe und nickte schließlich. Sie führte ihn ins Wohnzimmer wo sie Feuer im Kamin entfachte und setzte sich gegen über von ihm auf einen Stuhl. Es interessierte sie wirklich sehr woher er ihren Wohnort kannte, doch sie war sich ziemlich sicher das es der Adlige war, denn sie letztens mit seiner Freundin zum Tee hatte was leider eine Pflicht gewesen war. Sonst lud sie nie jemanden ein und schon gar nicht kamen Kunden zu ihr. Vielleicht hatte der Erste ihn geschickt? Verena ließ sich nichts anmerken, sondern ging emotionslos wie immer an die Sache:” Ja das bin ich. Was kann ich für Sie tun?” Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht als er den Auftrag erklärte. Es war ein einfacher Auftrag denn sie sogar noch heute ausüben könnte, wenn sie wollte, und damit noch etwas Gold verdienen konnte. Verena erhob sich, ging stumm zum Schrank und griff nach ihrem schwarzen Umhang aus extra weichem, wetterfesten Samt. Damit ging sie wieder zu ihm, verbeugte sich und erwiderte:” Ja ich werde den Auftrag ausführen, jetzt gleich.” Er holte aus einem Bündel vier Goldstücke und gab sie ihr in die offenen Danke. Mit einem leise gemurmelten “Danke” verschwand er wieder aus ihrem Haus und es kehrte Stille ein.

Oben zog Verena sich ihre Arbeitskleidung um, das meiste in Schwarz und betrachtete ihre verletzte Hand. Zweifel kamen auf und die Vernunft sagte ihr sie solle Zuhause bleiben. Niemals würde sie ihr Wort brechen. Sie zog die Kapuze tief ins Gesicht und huschte wie ein Schatten aus dem Haus wo sie sofort mit dem Nebel verschmolz. An ihrer Seite befanden sich drei Dolche und eine schmale Klinge, die gegen ihren Fuß pochte als sie die Straßen entlang lief - zu ihrem nächsten Opfer.
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Takana
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BeitragVerfasst am: So Sep 12, 2010 12:10 am    Titel: Antworten mit Zitat

Taur Taur
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Die kleinen Stufen führten durch einen sich nach oben verengenden Schacht. Selbst der kleine schmächtige Elf musste sich kräftig winden, um schließlich das obere Abflussgitter zu erreichen. Es führte zu einem kleinen schattigen Hof, der sich an ein ebenso kleines aber sorgfältig erbautes Gebäude anschloss. Die Tür zum Hof war versperrt, aber ein Fensterrahmen im ersten Stock, der sich über die grobe Mauer leicht erklettern ließ war schnell entriegelt. Lautlos wie ein Schatten glitt die kleine schwarzbekuttete Gestalt in das dunkle innere des kleinen Hauses.

Leise schloss er wieder die Fensterläden. Als diese das blendende aufkommende Tageslicht ausschlossen konnte er Einzelheiten des Raums erkennen. Es schien eine Art Schlafgemach zu sein und die Pracht im Inneren des unscheinbaren Gebäudes ließ Taur erst einmal einige Herzschläge lang atemlos staunen. Schließlich stöberte in den Kistchen und Flakons auf einem kleinen Tisch. In den meisten war nur wertloses filigranes Schmiedewerk aus Gold. Eines davon hatte zumindest einen schönen Saphir, der sich leicht aus dem weichen nutzlosen Metall lösen ließ. Die kleinen Fläschchen enthielten stark riechende Flüssigkeiten, die ihn an die Branntweingefäße aus Morias Küche erinnerten. Allerdings rochen sie blumiger. Doch besonders schmackhaft erschienen sie ihm trotzdem nicht. Eins der Flakons sang in einem schmerzhaft dissonanten Melodie, so dass er es nicht mal wagte in die Nähe des kleinen Gefäßes zu kommen.

Er ließ es sich nicht nehmen, das üppig ausgestattete Bett auszuprobieren. Grinsend ließ er sich hineinfallen und wurde von weichen Decken und Kissen aufgesogen. Viel zu weich. Wie kann man darin schlafen? Auch hatte er bisher lieber in einem lockeren Heuhaufen genächtigt, als auf blossem Stein, aber dies hier war etwas zuviel des Guten. Etwas drückte trotzdem auf seine Schulter. Nachdem er einige Zeit in den weichen Stoffen gesucht hatte, hielt er schließlich einen kleinen Dolch mit viel zu schmaler Klinge in den Händen. Der Bewohner ist wohl etwas nachlässig. Hier so etwas zu vergessen... Zudem erschien es ihm zu zerbrechlich für eine anständige Schmiedearbeit. Achtlos warf er die filigrane Waffe unter das Bett. Es dauerte eine Zeit, bis er sich aus den weichen Kissen wieder heraus gewühlt hatte. Neugierig erkundete er dann die weiteren Räume des opulent ausgestatteten Hauses.
Unten fand er eine kleine Küche vor, die endlich brauchbarere Gegenstände vorhielt. Hier deckte er sich mit würzig duftendem Brot, Salz, Kümmel und ein paar Birnen ein.
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Takana
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BeitragVerfasst am: Mo Sep 13, 2010 3:25 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Taur Taur
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Er ließ die Küche hinter sich und schaute sich weiter im dunklen Erdgeschoss um. Lautlos glitten seine Zehen über die weichen Teppiche und seine Augen wanderten ziellos umher, unschlüssig, auf welchem prachtvollen Zierrat oder geheimnisvollen Nippes es sich lohnen könnte länger zu verweilen. Ein paar Bücher lagen etwas unordentlich auf einem kleinen Tisch herum, aber ein schneller Blick eröffnete, das sie nur verschnörkelte Buchstaben und keinerlei Illustrationen enthielten. Eines der Bücher war aber kurioserweise hol und ein kleines Samtsäckchen fiel dem kleinen Elfen vor die Füsse, als er das Buch umgedreht aufgeklappt hatte. Achtlos warf er das hohle Buch auf einen Sessel und bückte sich nach dem runtergefallenen Säckchen. Kleinere und größere Münzen kullerten über den Boden, als er das kleine Behältnis näher untersuchte. Silber,...Gold,... Ah hier... Zwischen den ganzen für seine Augen wertlosen Metallen entdeckte er drei rötlich schimmernde Kupferstücke, die er aus dem Haufen aufklaubte und einsteckte. Das sollte für einen Krug Milch im schwarzen Schaf reichen. Dann sammelte er aber doch noch zwei von den gelb schimmernden Münzen auf. Der alte Herr An-Dru ist ja Schmied. Der wird mit vielleicht etwas Kupfer oder Zink sicher was stabiles daraus machen können, um seine junge Frau zu halten.

Er ließ den restlichen Haufen Münzen unter dem Tisch liegen, stand wieder auf und schaute sich weiter um. Sein Blick blieb schliesslich auf einer kunstvoll verzierten Kiste hängen, die auf dem Sims über dem Kamin stand. Das filigrane Schloss, das in die Vorderseite eingelassen war und sich harmonisch in die aufgebrachten Verzierungen einfügte, schien auf dem ersten Blick komplizierter, wie die sonstigen Verschlüsse, die er bisher an zwergischen Vorratskisten oder aronischen Türen vorgefunden hatte. Er fingerte eine Fischgräte aus seinem Gürtelbeutel und fing hochkonzentriert an, damit den inneren Mechanismus zu erkunden. Beim großen Amboss... Es war leichter, als er gedacht hatte. Sehr schnell fand er einen Widerstand, der sich mit etwas Geschick zur Seite drücken ließ. Plötzlich schnappte neben dem Schloss eine kleine Klappe auf und etwas metallisch Glitzerndes schoss über seinen Kopf hinweg, zertrümmerte eine kleine Vase im Regal hinter ihm und blieb dort in der Wand stecken. Neugierig untersuchte er das in der Holzvertäfelung steckende Geschoss. Es war ein etwa daumengroßer Nagel, der dort zu einem Drittel im Holz steckte. Die Spitze war mit einer eigentümliche, scharf riechende Flüssigkeit benetzt, die zähflüssig das dunkle Holz hinunterlief. Schlagwetter nochmal! GIFT!

Dieses opulent ausgestattete Haus wirkte nun nicht mehr wie ein Gefäss voller noch zu entdeckender Wunder. Eher wie ein Spinnennetz, das mit seinen üppig glänzenden Tautropfen neugierige arglose Schmetterlinge zu einem fatalen Schicksal locken wollte.
Eiskaltes Grausen lief über seinen Rücken. Er wollte so schnell wie möglich dieses Haus verlassen.
Mit schnellen Schritten huschte er zu der Tür die zum Hof führte und liess sich dort wieder in die schmale Röhre zu Kanalisation gleiten.
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