Aron - Das ALTE Rollenspiel Forum
Dies ist das ALTE Aron und dient nur noch als Archiv.
 
 FAQFAQ   SuchenSuchen   RegistrierenRegistrieren 
 Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

 
 
 
 
Ashad-ur - Der Stammsitz derer von Darakis
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6
Aron - Das ALTE Rollenspiel Forum Foren-Übersicht -> Khasan
Neues Thema eröffnen    Neue Antwort erstellen    
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
 

Ashad-ur - Der Stammsitz derer von Darakis
Autor Nachricht
 
Santuo
Geschichtenerzähler
Geschichtenerzähler


Anmeldedatum: 28.02.2010
Letzter Besuch: 29.06.2015
Beiträge: 3348

BeitragVerfasst am: Fr Feb 08, 2013 12:26 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Meister Sarnalidas Meister Sarnalidas
Zurück  Weiter


Ancragor ging unter den Schlägen zu Boden. Es hatte ihn unerwartet getroffen. Er hatte die Bestien für dumm genug gehalten auf ihn zu hören. Vielleicht hatte er sich auch für etwas besseres gehalten als er war. Doch als sie seinen Kopf trafen und die Finsternis seinen Geist ummantelte erinnerte er sich an eine ähnliche Situation und das gute in ihm hegte nur einen verzweifelten Gedanken.
Das hätten sie nicht tun dürfen

Der Magier sank zu Boden und bewegte sich nicht mehr als die Orks ihm die Fußfesseln anlegten. Ungesehen von den Grünhäuten leuchteten seine Augen einmal auf wie lodernde Flammen ehe sie sich schlossen. Die Bestien mussten ihn wohl oder übel den ganzen Weg tragen, denn nur sein flacher Atem zeugte von Leben in seinem Körper.

Sarnalidas lag auf der Seite im Dreck der Sklavenquartiere, so wie man ihn hineingeworfen hatte. Der Magier erwachte mit einem wütenden Brüllen in der Kehle. In einer Bewegung erhob er sich und griff nach dem nächsten Menschen in seiner Reichweite. Es war ein kräftiger leicht untersetzter raanischer Reiter mit grauem Haar, dem Mann das lange Leben auf dem Rücken eines Pferdes ansehen konnte. Er war machtlos gegen die ungebändigte Wut des Jaethur der seinen Kopf nahm und wiederholt gegen die nächstliegende Wand schlug bis die Schreie beider verstummten und der hochgewachsene Mann den blutenden Schopf wild grinsend losließ. Die Orks hatten ihm seinen Stab genommen und die Kraft der Wächter wirkte noch immer auf ihn also gab es keine Quelle der Magie mehr in seiner Reichweite. Als er an sich herunterblickte sah er dass man ihm nur seine Hose gelassen hatte. Er war nicht ganz sicher ob es die Bestien oder die Sklaven gewesen waren die ihm alles genommen hatten, aber das war für Jaethur auch nicht von Bedeutung. Früher oder später würde er sie alle töten.

Sarnalidas Äußeres hatte sich sehr schnell an das seiner Umgebung angepasst. Der Dreck der eine Hälfte seines Körpers bedeckte, hatte sich teilweise mit dem Blut des Steppenreiters gemischt der besinnungslos zu seinen Füßen lag und sein Haar fiel im wirr ins Gesicht und über die Schultern. Sein Bart sah nicht so gepflegt aus, wie er es sonst gern hatte und seine Augen funkelten Böse in die erschrockenen Gesichter der anderen Sklaven. Als er nun einen großen Schritt über den Reiter machte wichen ihm die ersten bereits aus. Sie fürchteten den Verrückten und das sollte einen Grund haben. Ein dunkler Schatten lag über seinem Gesicht während er zwischen den Lagern der Mitgefangenen entlang schritt, die sich so weit wie möglich von ihm entfernten. Er lief einmal bis zu dem Gitter, dass sie von den Orks trennte, die sie bewachen sollten und gelangweilt zurück starrten als er sich durch das Gitter lehnte und sie betrachtete. Einen Moment blieb er in der Position bis er breit grinste und wieder zurückging. An dem blutenden Raaner vorbei bis in die hinterste Ecke dieses Ortes. Dann setzte er sich mit dem Rücken zur Wand und erwiderte starr die Blicke der anderen Sklaven. Er erkannte zwei Gesichter ignorierte sie aber.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Vara
Geschichtenerzähler
Geschichtenerzähler


Anmeldedatum: 26.10.2008
Letzter Besuch: 11.02.2015
Beiträge: 2017

BeitragVerfasst am: So Feb 24, 2013 4:47 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Kaya Furor Kaya Furor
Zurück  Weiter

Als der Fremde sich Prügel von den gruseligen Wesen einhandelte, da wurde Kaya schon irgendwie schlecht und ihre Angst stieg da auch noch mehr. Und wenn es noch etwas bewirkte, dann nur, dass sie sich mit dem Fesseln von sich und von Elea noch mehr beeilte. Der Fremde konnte das vermutlich noch ertragen, trotz seines Alters war er ja irgendwo ein Mann und zumindest behaupteten die ja immer ganz besonders stark zu sein. Sie selbst könnte die Prügel wahrscheinlich auch noch einstecken, sie hatte ja schon so einige Gewalttätigkeiten hinnehmen müssen in ihrem Leben. Obgleich so ein Ork wahrscheinlich einen so harten Schlag auf Lager hatte, dass sie nur noch Sterne sehen würde…

Aber dann war da ja auch noch Elea. Sie war zart und ängstlich und wirkte nicht, als hätte sie sich in ihrem Leben jemals geprügelt, egal ob mit Geschwistern oder anderen Kindern… Geschweige denn mit irgendwelchen Monstern… „Sieh mich an!“ flüsterte sie streng Elea zu, während sie sich zitternd an ihren Fesseln zu schaffen machte. „Es wird alles gut! Vertrau mir!“ zwang sie die andere auch recht bestimmt. Es war als würde sie mit ihrer kleinen Schwester Tarah reden. Sicher hätte die im Moment genauso viel Angst gehabt, auch sie hätte sich zweifelsohne eingenässt. Und Kaya musste ihre kleinen Schwestern beschützen – auch wenn die sie mit ihren magischen Kräften längst überholt hatten.

Es war komisch. Das Feuer fehlte. Sie kannte sich im Grunde gut genug um zu wissen, was längst hätte passieren müssen. Die Wut war da, aber sie war blank und rein, keine Flamme, die in ihr aufloderte, kein Feuer, das die ganze Luft entzünden wollte. Die Angst war da, so nackt wie Kaya sie nie zuvor gespürt hatte. Sie fühlte es und wollte es doch nicht wahr haben – da hatte ihr jemand ihr Feuer geraubt. Ihren Zauber, ihre Magie. Sie hatte nicht gehört was diese Viecher gesagt hatten, aber sie spürte es in sich. Waren Ork’s denn zu solchen Dingen fähig? Viel zu wenig wusste sie über diese Wesen, ihre Mutter hatte sich nicht bemüht ihr Wissen darüber auszubauen und so blieb es eben einfach nur kläglich. Erneut war ihr recht bewusst wie wenig wirklich nützliches ihre Mutter sie gelehrt hatte.

Elea war tapfer. Sie zitterte, sie hatte Angst, das spürte man nur allzu deutlich, aber sie blieb die ganze Zeit über tapfer. Kaya hatte die Hoffnung verloren. Sie hatte versucht zumindest ein Bein aus den Fesseln zu schummeln, aber kam zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis. Und hätten die Ork’s sie dabei erwischt, dann müsste sie wohl auch von einem über den Schultern hinfort geschafft werden, wie der Fremde. Was waren also die Alternativen? Sich zusammenschlagen lassen? Sich vielleicht töten lassen? Ein Bruch konnte schmerzhaft sein, mehrere umso schlimmer, der Tod aber wäre wohl befreiend, selbst wenn er erst nach einem Pfad der Schmerzen erreicht wurde.

Sie folgte den Ork‘s. Es war ein langer Pfad. Sie waren nicht mehr gefangen in der torlosen Höhle, aber freier waren sie dadurch nicht geworden. Sie war erschöpft und fertig, außer Atem, schmutzig und ihr tat mittlerweile alles weh. Die Entbehrungen der letzten Wochen machten sich allzu deutlich bemerkbar. Und sie dachte recht konfuse Dinge. Aßen Ork’s Menschenfleisch? Was wenn sie am Ende des Pfades nichts anderes erwartete als eine Feier bei der sie das Hauptgericht waren? Sie wollte nicht gegessen werden. Aber könnte sie den Mut aufbringen sich selbst das Leben zu nehmen, bevor es dazu kam? Man könnte die Fesseln nutzen, hier lagen überall Steine. Oder sie sagte etwas Dummes zu den Wesen und hoffte, dass es sie so erzürnte, dass sie nicht nur halbe Sache machten und sie wirklich totschlugen… Aber dann gingen solche Gedanken so fix wieder wie sie kamen und am Ende erinnerte sie sich doch an nichts Konkretes mehr.

Als sie dann endlich das Ziel erreichten – und die Reise war lang gewesen – brachen die Mädchen dann schon ein wenig in sich zusammen. Links und rechts husteten und röchelten die Menschen um sie herum, viele Kinder saßen zusammen, allesamt waren sie ziemlich abgemagert und die vermeidlichen Mütter sahen noch schlimmer aus. Sie ernährten ihre Kinder wohl, indem sie sich jeden Bissen vom eigenen Mund absparten. Es stank hier fürchterlich, ihr wurde schon schwindlig deswegen, aber jeder andere schien sich schon daran gewöhnt zu haben. Sie sah keinen einzigen, der sich hier bewegte als hätte er auch nur noch einen Funken Lebenswillen gepachtet, einigen sah man sogar an, dass sie dem Tod näher waren als dem Leben und nur den letzten Schritt noch nicht getan hatten. Das Fieber, die leeren Augen. Es bedrückte sie, machte ihr Angst und auch Elea, die nun wohl wieder genug Tränen gesammelt hatte, um sie zu weinen, machte das alles nicht besser.

Keiner würdigte sie mehr als zwei Blicken, Neuankömmlinge waren hier wohl nichts Besonderes und auch der Fremde, den die Orks einfach auf den Boden geworfen hatten erregte nicht besonders lange die Aufmerksamkeit der Leute… Zumindest zunächst nicht. Aber dann brüllte er in diese bedrückende Stille hinein und die meisten wanden da wohl ihren Blick zu ihm hin. Und sein Verhalten sorgte auch dafür, dass ihr Herz ihr ein wenig hinab rutschte. Sie sah ihm auch recht gebannt nach und in ihrem Blick waren wohl sowohl Angst, als zweifellos auch Zorn und Hass zu finden. Ja, sie gab dem Fremden noch immer die Schuld dafür. Aber sie hatte nach dieser Sache eben natürlich nicht mehr das größte Interesse daran ihn erneut anzuschreien.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Aun
Geschichtenerzähler
Geschichtenerzähler


Anmeldedatum: 17.07.2008
Letzter Besuch: 28.12.2013
Beiträge: 1127

BeitragVerfasst am: Do Feb 28, 2013 3:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Spieler-NSC Spieler-NSC
Zurück  Weiter


Elea schrie kurz auf als sie den Fremden einen anderen Mann töten sah. Es war grausam und brutal und machte keinerlei Sinn. Zwar war sie bereits voller Angst, doch jetzt fürchtete sie ich noch mehr als vorher. Wie konnte man einen Unschuldigen, einen Mitgefangenen so behandeln? Dieser Mann war wahrhaftig wahnsinnig. Sie drängte sich an Kaya und hielt sich an ihrem Oberarm fest. Leise flüsterte sie in Kayas Ohr.

„Gut dass die Orks uns geholt haben. Wer weiß was er in der Dunkelheit mit uns angestellt hätte.“

Ihre Stimme war brüchig und zitterte. Doch so langsam verließ sie die Angst die sie in der Dunkelheit der Menschenfalle ereilt hatte. Dennoch waren ihre Fähigkeiten noch immer wie betäubt. Erst jetzt bemerkte sie das sie, wie sollte es auch anders sein, von ihrem Stab getrennt worden war. Bis hierhin hatte das Stück Heimat, das Geschenk ihres Vaters sie gestärkt. Jetzt lag diese Aufgabe ganz bei Kaya.

„Es sieht nicht so aus als würden wir hier jemals wieder herauskommen.“

Für die Sklaven in den Sklavenquartieren war die Gewalt die sie sahen nichts Neues. Jedoch war es ungewöhnlich sie unter den Sklaven zu sehen. Normalerweise waren es die Orks die sie schlugen oder sie auf andere Weise drangsalierten. Die Frauen und Kinder unter den Slaven rückten ängstlich näher zusammen und weg von dem Wahnsinnigen der so grundlos mordete.
Der Zornesausbruch des Mannes war nicht unbemerkt geblieben. Aus einem Nebenraum kam ein Ork herbei. Es war keinerlei Eile in seinem Gang. Doch brachte er unverkennbar Unmut mit in den Raum. Die Sklaven die gerade noch gewimmert hatten wurden plötzlich still. Kein Schluchzen oder Weinen hörte man mehr. Alle Augen wanderten Zu dem Ork. Er war keiner der kleine Orks wie jene vier die sie hier her gebracht hatten. Er war Mittglied der größeren Rasse von orks. Größer als jeder Mensch je werden konnte und mit Muskeln bepackt die sich bei jeder Bewegung wie dicke Ankertaue unter seiner Haut wanden. Kurz huschten die Blicke der Sklaven zu dem wahnsinnigen Neuankömmling und dann schnell wieder zum Ork zurück. Raleth hieß dieser ganz spezielle Ork. Er war einer der Wärter dieses Zellentraktes. Die Sklaven fürchteten ihn weil er einer der brutalsten und gnadenlosesten unter den Wächtern war. Seine ruhigen Schritte trugen Raleth zu der Zelle in der die drei Neuankömmlinge waren. Es war für den Ork nicht schwer herauszufinden was vorgefallen war. Anders als die Maden - wie die großen Orks ihre kleineren Verwandten nannten - hatte Raleth kein Problem damit einen Störenfried aus dem Weg zu schaffen.

„Du hast das Eigentum vom Meister beschädigt. Weil du neu bist bekommst du dafür nur Loch. Erst mal zumindest. Keine Sorge, die Peitsche wartet schon freudig darauf dir den Rücken zu zerfetzen, mein kleiner Menschenfreund.“

Knurrte der Ork während er mit einer Hand langsam die Türe aufschloss. Durch die Gitterstäbe konnte sehen wie mehrere andere Ork-Wärter durch eine Tür aus dem Nebenraum herein kamen. Sogar zwei schwer gerüstete Orks von der Turmmannschaft waren dabei. Der Neuankömmling war fast schon eine Attraktion mochte man sagen. Doch so schnell wie die ganze Situation angefangen hatte so rasch würde sie auch wieder enden. Der Ork fletschte seine Zähne. Es war das was man sich bei einem Ork als Lächeln vorstellen musste. Mit einer Hand packte er den Fremden am Nacken und warf ihn seinen Ork-Brüdern zu. Zwei von denen griffen sich jeweils einen Arm des Mannes und hielten ihn gut fest. Dann schloss er die Zelle wieder und Ging zu dem neuen Sklaven.

„Du glaubst sicherlich wir würden an dir ein Exempel statuieren. Dich vor den Anderen so richtig durchprügeln. Aber du liegst falsch Mensch. Wir haben bessere Methoden als sich zu verprügeln. Wir haben das Loch. Manche hier kennen es und keiner von ihnen mag es. Normalerweise sollte sich dich einfach Töten, aber scheinbar bist du den Roten etwas wert. Das heißt jedoch nicht, dass wir dich hier mit Samthandschuhen anfassen.“

Bei der Erwähnung des Lochs fingen einige der Sklaven an stumm zu weinen. Ein älterer Mann in einer Ecke schien einen Panikanfall zu bekommen. Er zuckte und atmete ungesund schnell. Eine Frau neben ihn versuchte ihn zu beruhigen. Das Loch war kein wirkliches Loch. Es war eine Kammer nicht groß genug um aufrecht zu stehen oder darin ausgestreckt auf dem Boden zu liegen. Doch das war nicht das schlimme am Loch. Die Dunkelheit war nur der Anfang. Kaum einer bemerkte die feinen Schwarzen Schriftzeichen welche die Wand des Loches überzogen. Teilweise verborgen hinter Dreck waren sie das wahre Geheimnis des Lochs. Wer im Loch verweilte würde mit seinen größten Ängsten konfrontiert. Das Loch war sprichwörtlich ein kleines Stück Hölle auf Erden. Es konnte Wesen in den Wahnsinn treiben und die Seele töten ohne dem Körper Schaden zuzufügen. Doch das würde der Mann selbst erleben. Während der Ork noch grinste wurde der Fremde davongetragen und ins Loch geworfen.

Elea sah dem Fremden nicht nach. Sie war froh das er erst einmal fort war. Doch jetzt stellte sie sich andere Fragen. Erst einmal wollte sie wissen woher sie etwas zu essen bekommen würden. Die Menschen um sie herum sahen nicht so aus als würde man für ihr leibliches Wohl sorgen. Sie wusste nicht was diese Menschen getan hatten um dieses Schicksal zu verdienen, doch sie bemitleidete sie.

„Glaubst du wir bekommen hier irgendetwas zu essen?“

Sie fürchtete selbst, dass dem nicht so sein würde. Vielleicht aßen sie Gefangenen sich gegenseitig. Die Vorstellung war grausam. Ihr Blick fiel kurz auf die Leiche in der Zelle. Man hatte ihn liegenlassen. Ob die anderen Sklaven sich an dem Kadaver vergreifen würden? Hunger hatte ihr Vater einmal gesagt konnte Menschen verändern.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden
Santuo
Geschichtenerzähler
Geschichtenerzähler


Anmeldedatum: 28.02.2010
Letzter Besuch: 29.06.2015
Beiträge: 3348

BeitragVerfasst am: Fr März 08, 2013 9:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Meister Sarnalidas Meister Sarnalidas
Zurück  Weiter


Jaethur lächelte und erhob sich von seinem Lager, als der große Ork auftauchte. Er war angsteinflößender als ein Heer Goblins, oder wäre es gewesen für jemand anderen. Der Magier trat nur auf das Gitter zu, dass sie von einenader trennte und lächelte sein Lächeln. Die Orks hatten keinen Sinn für das, was er ausstrahlte. Sie sahen in einem Menschen keinen Unterschied zu einem anderen, so wie die Menschen keine Unterschiede zwischen den Orks ausmachen konnten außer dass der eine kleiner war und der andere so wie der Kerl, der jetzt das Schloß öffnete und hereinkam. Jaethur bewegte sich nicht von der Stelle. Ruhig stand er da und sah den Ork an, der zu ihm redete und sogar eine der Menschensprachen sprach. Nur verstand Sarnalidas kein Wort. Iquiatis hätte es vermutlich verstanden aber im Augenblick gab es nur den einen von ihnen und er war der schlimmste. Eine Gruppe der stinkenden Viecher hatte sich eingefunden um den aufmüpfigen Neuling zu begaffen und Jaethur hielt jedem Blick von ihnen stand. Noch immer lächelnd wurde er abgeführt. Warum die Sklaven hinter ihm begannen zu wimmern und zu schluchzen verstand er nicht. Was hatte dieses verweichlichte Pack überhaupt hierhergetrieben. Ein Wunder, dass sie nicht schon beim Anblick der Orks verendet waren.

Ein letztes Mal blickte Jaethur den großen Ork über seine Schulter an und grinste ihm in seine zähnefleschende Fratze. War es ein Ausdruck des Amüsement? Er nickte ihm zu und verschwand mit den Orks, die seine Arme hielten wie die Erde die Wurzeln eines Baumes. Dann wurde eine niedrige Tür geöffnet und er wurde hineingeworfen. Hinter ihm klickte es und die Dunkelheit umgab ihn. Mit den Händen tastete er um sich. Jede steinernde Wand war andertalb Schritt von der anderen entfernt. Selbst diagonal konnte er nicht ausgestreckt liegen. Aber er hatte nicht vor zu liegen. Mit geschloßenen Augen setzte er sich in den Schneidersitz, in die Richtung der Tür ausgerichtet. Dann wartete. Seine Atmung war ruhig und seine Gedanken spielten ihm vor was passierte, wenn er seine Magie zurückerlangte, die ihm genommen wurde. Stundenlang saß er so dort. Dann ertönte eine Stimme.

"Hervorragend. Der Meister wird zum Sklaven, welch traurige Ironie. Mittellos, Kleiderlos, ohne Freunde, umgeben von Nichts und deinen Feinden, die alle geworden sind. Ohne Vergangenheit, ohne Zukunft nur ein Mensch der sich an das klammert, dass er nie gewesen ist. Ich fürchte seit du nicht mehr Ich bist...bist du ein bemitleidenswertes Nichts."

Jaethur riss die Augen auf. Diese Stimme. Seine Stimme. Ihm gegenüber saß ein hochgewachsener Mann mit einem tiefschwarzen Bart und kurzgeschorenem tiefschwarzen Haar. Er hatte dunkle von der Sonne gebräunte Haut und glich in seinem Aussehen den Menschen Bryars nur gab es noch einen weiteren Einschlag. Der Mann trug dunkle Kleidung. Seine dunklen braunen Augen blitzten gefährlich. Wären die Augen nicht gewesen, man hätte den Mann als äußerst attraktiv beschreiben können, aber es gab sie und sie schmählerten das Bild. Einem Dunkelelfen ähnlich überwog die Angst über die Freude an dem schönen.
"Jaethur?" fragte Sarnalidas verwirrt mit dem Anflug von Angst in seiner Stimme. "Wie...kann es sein? Die Dunkelheit?" Ein böses Lachen drang bis in sein Herz und er begann am ganzen Körper zu zittern.
"Aber aber. Nichts. Wo bleiben deine Manieren. Als unterlegener solltest du mich mit meinem ganzen Namen ansprechen oder? Du kennst ihn doch. Meinen wahren Namen oder?"
Al'harrach Kuum
"Ich sehe du erinnerst dich. Ich sehe es in deinen Augen. Da ist Angst. Etwas, was du in diesen augen niemals finden würdest. Was ist aus dir geworden? Einer der Sklaven, die du selbst verachtest. Ein gewöhnliches Menschenwesen. Ein Zwerg unter den Menschen. Ein Goblin. Nur fehlen dir die scharfen Zähne...Nichts."
"Du bist nicht echt. Ich sitze in dieser Zelle und es ist niemand hier." Sarnalidas lächelte. "Ich bin nicht dumm Jaethur ich bin der Herr über meinen Geist. Ich bin..." Seine Worte gingen in qualvollen Röcheln über. Das Gesicht des schwarzgekleideten kam näher.
"Ich sagte du sollst mich mit meinen vollständigen Namen anreden, du kleiner Winzling. Du hast vergessen mit wem du hier sprichst. Seit du dich von diesen Magiern niedermachen lassen hast hast du mich vergessen. Spielst hier unter den Kindern mit deinen Elementen. Dabei war es etwas ganz anderes was wir beherrschten. Etwas größeres. Wir waren es, die allein Kraft unserer Gedanken die Welt ändern konnten. Wir waren es die Heere vernichten und Drachen bezwingen konnten ohne eine Bewegung zu vollführen. Wir konnten es mit Göttern aufnehmen. Und du hast das alles vergessen. Verdrängt. Zandur hatte recht dich zu vernichten. Wir hätten größer sein können als er. Wir waren größer als er und anstatt ihn zu vernichten haben wir uns schützend vor ihn gestellt, damit er uns die Klinge ins Herz stoßen kann. Du kleiner Wicht hättest mich nicht vergessen sollen. Nun wirst du von deiner eigenen Angst gezwungen dich zu erinnern. Ich bin das eine, dass du fürchten musst. Diese Tiere, die dich eingesperrt haben. Die Gestalten die sie führen. sie alle können nur deinen Körper töten. Ich bin es der deinen Geist nimmt. Ich bin der Tod in seiner reinsten Form und du wirst dich daran erinnern. Weißt du wie die Sklaven den Ort nennen, an dem du dich befindest? Sie nennen ihn die Hölle. Welch ein Zufall, dass du mich gerade dort gefunden hast. Ich war die ganze Zeit hier. Jetzt ist unsere Zeit gekommen. Ich will meine Rache für dein Unvermögen. Ich will Zandur die Klinge ins Herz stoßen und ihm zeigen, dass er bei all seiner Bosheit nicht einmal eine Ahnung davon hat was es bedeutet der Teufel zu sein."
Sarnalidas wand sich auf dem Boden und versuchte Luft zu schnappen. Doch es kam nichts. Langsam wurden seine Bewegungen langsamer bis er schlussendlich reglos liegen blieb. Erneut ertönte das Böse Lachen. Dann verschwand die Gestalt und nur der Magier blieb zurück. Sein Brustkorb hob und senkte sich kaum merklich. Äußerlich waren keine Spuren von Gewalteinwirkung zu erkennen abgesehen von dem roten Kopf. Und doch war etwas hier gewesen. Etwas, was vorher nie passiert war, wenn die sklaven ins Loch geworfen wurden. Doch nun war es verschwunden und ein Bewusstloser Magier wartete auf seine stinkenden Erlöser.


Zuletzt bearbeitet von Santuo am Di Jul 23, 2013 3:54 am, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Vara
Geschichtenerzähler
Geschichtenerzähler


Anmeldedatum: 26.10.2008
Letzter Besuch: 11.02.2015
Beiträge: 2017

BeitragVerfasst am: So März 17, 2013 8:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Kaya Furor Kaya Furor
Zurück  

Sie brach ja auch oft aus, aber es war irgendwo immer aus Wut. Nicht weil sie sich erschreckte, oder weil sie ängstlich war. Ein wenig fremd war es ihr dann immer, wenn andere rumschrien weil sie Angst hatten. Das war irgendwo unnatürlich fand sie. Und so blickte sie auch Elea ein wenig irritiert an, als die einen Schrei los gelassen hatte, nachdem dieser komische Mann in seinen mörderischen Wahn verfallen war. Es war unnatürlich. Als würde ein bedrohtes Tier seinen Feind noch zusätzlich auf sich aufmerksam machen. Eine Antilope, die von einem Löwen gerissen wurde war verloren, aber die anderen Antilopen der Herde hatten die Gelegenheit zu nutzen und zu fliehen. Sie würden nicht um den Löwen herum hüpfen und ihm mit diesem und jenem Geschrei mitteilen, dass sie ja auch noch da waren.

Natürlich. Elea hatte Angst. Und es gab wohl auch genug Grund dafür. Aber sie sollte gefälligst still sein. Kaya war keine besonders gute Pläneschmiederin, aber dann brauchte sie eben auch Gelegenheit zum Nachdenken, ein wenig gerissen war sie ja schon und sie hatte es doch bisher immer irgendwie noch geschafft. Derweil beobachteten sie auch, wie die Orks den Fremden weg schafften und Kaya sah da auch voller Hass hinterher. Nicht nur den Orks gegenüber, auch dem Fremden. Und bei seinem Blick von vorhin, da lief ihr schon ein ganz kalter Schauer über den Rücken. Es war besser, wenn der verschwand… Wohin auch immer. Dieses Loch schien ja ein ungeliebter Ort zu sein.

„Keine Ahnung…“ antwortete sie ihrer Begleitung recht genervt. Hatte sie denn schon mal das zweifelhafte Vergnügen gehabt in Gefangenschaft dieses Meisters zu sein? Woher verflucht noch mal sollte sie wissen, ob sie hier etwas zu essen bekommen würden? Wenn sie sich die abgemagerten, ausgezehrten Gestalten hier ansah, dann glaubte sie ja nicht, dass da Hoffnung auf eine auch nur annähernd ausreichende Verpflegung bestand. Und Elea nervte sie da gerade auch eher. Sie hatte ihre Hand die ganze Zeit noch gehalten, nun aber schüttelte sie die ab und ging wortlos, aber leise an den Rand des Käfigs.

Eine Frau stand da außerhalb ihres Käfigs, die sie nun anzusprechen gedachte. „He! Du da!“ sie war dabei bestimmt, aber noch immer ziemlich still. „Weißt du, wo wir hier…?“ Sie konnte die Frage nicht mal zu Ende stellen, so schnell war die Frau schon abgehauen. Das gleiche versuchte sie noch bei einem Kind in der Nähe – mit dem gleichen Ergebnis. Sie schnaubte Luft aus, hielt sich aber in Anwesenheit der gruseligen Orks damit zurück denen irgendwelche Schimpfworte hinterher zu rufen, die ihr jetzt schon auf der Zunge lagen.

An der anderen Ecke des Käfigs war noch ein Kind. Ein kleiner Junge, abgemagert und er wirkte auch schon ganz schön traurig. Vermutlich war er schon viel zu lange hier. Vom steinigen, staubigen Boden hob sie ganz unauffällig zwei beliebige Steine auf, dann setzte sie sich an den inneren Rand des Käfigs, ganz in die Nähe des Jungens, zumindest so nah, dass er sie hören würde. „Man bin ich froh…“ sagte sie da erst gespielt fröhlich und Kaya lächelte sogar, während sie den einen Stein in ihren Händen drehte. „Mir konnte ja vorher schon nichts passieren. Aber mit zwei Zaubersteinen bin ich doppelt sicher.“

Irgendwie erregte das natürlich seine Aufmerksamkeit und Kaya tat, als wär ihr eben erst aufgefallen, dass der da saß. „Weißt du, ich hab mich mit meiner Freundin gestritten. Dann hab ich ihr den Stein weggenommen, jetzt flennt sie sich die Augen aus.“ Recht überzeugend – natürlich auch weil die Tränen und ihr Leid nicht gespielt waren – weinte Elea an der Wand hinten natürlich weiter. „Aber ist mir egal. Die ist doof. Die bekommt den Zauberstein nicht wieder… Hmm… Aber ich brauche ja eigentlich nur einen.“ Sie sah ihn nun freundlich lächelnd an. „Weißt du vielleicht jemanden, der so einen Zauberstein gebrauchen kann? Der kann einen vor allem beschützen…“

Sie wusste schon, wie man zu kleinen Kindern durchdringen konnte, sie hatte kleine Geschwister und war nicht ganz so ungeübt im Lügen. Und würde er den blöden Stein haben wollen, sollte er ihr im Gegenzug einfach ein paar Informationen geben. Wo sie waren, wer dieser dubiose Meister war und was sie hier überhaupt suchten oder tun mussten… Es konnte wohl kaum sein, dass sie hier nur als Haustiere dieses Meisters gehalten wurden… Und hoffentlich wusste der Junge irgendwas… Man redete doch hier sicher miteinander, irgendwelche Geschichten musste es ja geben.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Santuo
Geschichtenerzähler
Geschichtenerzähler


Anmeldedatum: 28.02.2010
Letzter Besuch: 29.06.2015
Beiträge: 3348

BeitragVerfasst am: Do Aug 15, 2013 6:15 am    Titel: Antworten mit Zitat

Meister Sarnalidas Meister Sarnalidas
Zurück  Weiter


Sarnalidas erwachte, als das Schaben seiner Füße über den steinernen Boden, begann. Rasch zog er die Beine an, doch es schien den Armen, die ihn an beiden Seiten hielten, nicht weiter aufzufallen. Muskulöse Arme in einem ungesund grauen Grünton, wie ein Pilz, der Bäume befiel. So ähnlich rochen sie auch. Es war dunkel, doch sie bewegten sich auf ein Licht zu. Ein grelles Licht.

Der Rote stand in der Mitte des Raumes, reglos, emotionslos. Die Orks ließen ihren Gefangenen los und er brach vor der Gestalt zusammen, die Arme schützend vor die Augen gehalten. Dann traten sie einige Schritte zurück. Der Raum leuchtete von sich aus, ohne eine klare Lichtquelle, eine Folter für jemanden, der wochenlang in einem lichtlosen Raum verbracht hatte in dem Zeit keine Rolle spielte. In der Welt waren nur Stunden vergangen, doch im Loch...Der Rote bewegte den Kopf und sofort erschien ein weiterer Ork. Es war der Wächter, ein übertrieben großes Exeplar, dass innerhalb der Grünhäuter eine hohe Position inne hatte, was bei seiner Stärke und ihren Regeln kein Wunder war. Stärke regierte, Schwäche starb. Einfach aber effektiv.
"Schon raus der Menschling?" stellte er enttäuscht fest. Der Rote seufzte innerlich. Er war es Leid die funktionsweise des Lochs wieder und wieder zu erklären, dem gleichen Ork. Stattdessen wies er dem Wächter die Artefakte zu überreichen. Alles was man bei dem Magier gefunden hatte, ließ sich leicht erklären. Entweder waren es Dinge des Alltags oder magische Objekte, deren Funktion klar war. Lediglich zwei Dinge warfen Rätsel auf. Der Stab, der aus Sicht der Roten keinerlei Nutzen hatte, passte nun ebensogut zu seinem Besitzer, wie zuvor. Ein einfacher Stock, für einen einfachen Mann. Das Haar des Gefangenen hing ihm lang und wirr im Gesicht, ein Gesicht, dass von einem Vollbart bewuchert wurde. Nun wo er genau hinsah schien der Magier viel mehr gealtert zu sein als die wenigen Wochen im Loch. Fürchen durchzogen sein einst gutaussehendes Gesicht und die Farbe seiner Augen schien matter, als er sich nur in seinem Gefangenenhemd bekleidet aufrichtete und auf die nackten Knie und Füße erhob.
"Sagt uns welche Macht in euren Waren liegt."

Sarnalidas blickte auf in den schwarzen Inhalt der Kapuze und dann an dem roten Mantel hinab, um zu fixieren, was die Gestalt ihm vor das Gesicht hielt. Es war das Amulett des Wanderers. Mit ihm konnte er den Ort wechseln. Mit im war er überhaupt erst hierher gelangt. Er griff nach dem Schmuckstück, schloss die Augen und aktivierte es mit seiner Magie. Es passierte nichts. Langsam öffnete er seine Lider und sah auf. Die rote Robe war noch immer dort und ihre Stimme lag in seinem Ohr.
"Armer alter Mann. Eure lächerliche Magie ist euch genommen. Ihr seid ein nichts verglichen mit uns. Ich konnte in euren Gedanken lesen, welchen Zweck der Gegenstand hat. Nutzlos für unsere Ziele, denn man kann die Reise nicht kanalisieren. Wozu dient der Stab." Sarnalidas starrte direkt ins dunkel unter der Kapuze und lächelte, den Kopf leicht zur Seite geleht. "Wirklich? Ein einfacher Wanderstab? Welch Verschwendung" Die Gestalt wirbelte den Stab in der Luft herum und schleuderte ihn fort, doch er kam nicht weit. Der Gefangene hatte so schnell danach gegriffen, dass das Holz noch immer die Hand des Rotes berührte. Und eine seltsamer Ton lag in der Luft. Ein leises Lachen, dass so unpassend schien. Natürlich kannte der Rote keine Angst neben der vor seinem Meister, doch ein Gefühl der Leer machte sich in ihm breit. Als er verstand was geschah, war es zu spät.

Jaethur griff nach der Gestalt vor sich und schleuderte sie zur Seite weg, doch anstatt wie erwartet Bekanntschaft mit dem leuchtenden Boden zu machen, schwebte das Teil darüber hinweg und verschwand. Doch der Stab hatte genug Magie aus dem Wesen gezogen um den Magier an anderes denken zu lassen. Grinsend drehte er sich zu dem Ork herum, der in diesem Moment einen Schritt auf ihn zu machte.
"Sehr gut." lächelte Jaethur und er dachte an die mächtige Pranke in seinem Nacken. "Sehr, sehr gut." flüsterte er.

Es roch nach verbranntem Fleisch und Jaethur fand es roch ebenso wie Menschenfleisch. Auch dieser mächtige Ork hatte dieselbe Angst in seinen Augen, wie ein Mensch, ehe sein Kopf zur Seite rollte und der Rumpf in eine andere Richtung fiel. Der Magier lachte und machte sich auf, den Rest zu töten. Den Rest der Orks und den Rest der Menschen und dann würde er bei diesen in Rot gekleideten weitermachen. Doch eine hochgewachsene Gestalt verstellte ihm den Weg. Ganz in schwarz gekleidet, mit dunkler Haut und scharfen, gefährlichen Augen. Jaethur blieb stehen und versuchte die Richtung zu ändern. Wieder stand die Gestalt im Weg.
"Du bist nicht echt!" schrie er und kehrte um, doch wieder war der dunkle da und lächelte. "Du bist nicht echt! Glaubst du, du hast die Macht mich hierzubehalten? Ich gehe wie es mir beliebt" Das Lächeln erwidernd griff er nach dem Amulett, dass am Boden lag. Dieses Mal hatte er die Magie, die es aktivierte. Das letzte was er sah, war das Lächeln der Gestalt. Und es wurde breiter, während sein eigenes verschwand.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
 

 
Ashad-ur - Der Stammsitz derer von Darakis
 
 
Aron - Das ALTE Rollenspiel Forum Foren-Übersicht -> Khasan

 
Alle Zeiten sind GMT + 2 Stunden
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
Seite 6 von 6
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6

   Neues Thema eröffnen    Neue Antwort erstellen
Gehe zu:  
 
Rollenspiel Topliste


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Deutsche Übersetzung von phpBB.de