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Die alte Stadtschmiede
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Die alte Stadtschmiede
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Tomas
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BeitragVerfasst am: Di Jun 20, 2006 1:51 pm    Titel: Die alte Stadtschmiede Antworten mit Zitat

Hier findet man eine der ältesten Stadtschmieden der Stadt Aron. Hier

wurden die Werkzeuge der Bauern und Handwerker hergestellt und gepflegt.

Im hinteren Teil findet man auch die Pferdeboxen, wo die Pferde abgestellt

wurden, um neue Hufeisen zu bekommen.

Eine keine Treppe führt nach oben in die Küche, die auch gleichzeitig die

Wohnstube ist. Ein weitere Zimmer ist mit einem Bett und einem Schrank

noch eingerichtet.
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Gideon Farnbach
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BeitragVerfasst am: Di Jun 20, 2006 6:58 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Der Handkarren schien auf den letzten Metern leicht wie eine Feder zu werden und Gideons Schritte beflügelten ihn schier. Als er jedoch vor dem Gebäude stand, ernüchterte sich seine Freude ein wenig. Die Balken, die das Vordach hielten, wirkten morsch und dem Dach fehlten etliche Schindeln. Er betrat den Schmiedeplatz und erst jetzt wurde Gideon deutlich, wie lange die Schmiede nicht mehr in Betrieb war. Der Amboss war vollkommen verrostet und als er den Schornstein des Schmiedeofens berührte, bröckelte der rußige Stein unter seinen Fingern hinweg.



"Hm... Hier gibt es viel zu tun, bevor ich mit meiner Aufgabe beginnen kann..."



Er holte das Schlüsselbund aus seinem Rock und fingerte den großen Schlüssel hervor. Er schob ihn in das Schloss und zuerst rührte sich gar nichts. Ein wenig Geduld und auch Kraft waren von nöten, damit sich das angerostete Schloss bewegen ließ. Er stieß die Pforte auf und ein dunkler, staubbedeckter Raum tat sich auf. Er blickte sich um, entdeckte an der Wand so manche Werkzeuge die zurück gelassen wurden und auch auf dem großen Tisch fand er Feilen, Haken und Stemmeisen. Als erstes, beinahe instinktiv griff er zu dem Eimer. Mit dem Metalleimer verließ er die Schmiede zum Brunnen vor dem Schmiedeplatz. Er holte Wasser hervor und füllte es in den Metalleimer. Sofort wurde deutlich, dass der Eimer kein Wasser mehr tragen konnte. Aus allen möglichen Seiten sprudelte es in kleinen Flüssen heraus. Gideon blickte enttäuscht auf den Eimer und mit einem missmutigen grummeln trat er gegen den Eimer, der quer über den Schmiedeplatz flog.



"Das ist mehr eine Strafe, als eine Gunst... Diesen Schreiberling müsste ich an seinen Schreibtisch schmieden..."



Mit gesenktem Kopf ging er in die Werkstatt zurück, zog den Schemel heran und setzte sich darauf. Ein knarzen ertönte, dann ein knacken und prompt saß Gideon auf dem mit Spänen bedeckten Boden. Er rappelte sich wieder auf und schüttelte den Kopf über seine Errungenschaft. Wie sollte er hier Fuß fassen können. Er war mit den falschen Erwartungen hier her gekommen. Jetzt musste er um sein Überleben kämpfen. Erste Zweifel kamen auf, ob er die Miete für den nächsten Monat überhaupt zusammen bekommen konnte. Alle Zweifel brachten nichts. Er musste sich aufraffen und die Schmiede auf Vordermann bringen, wenn er seinem Handwerk nachgehen wollte. Als erstes packte er den großen Werkstatttisch und zerrte ihn vor den Schmiedeplatz. Dann packte er die übrig gebliebenen Waren aus und präsentierte sie den vorbeikommenden Leuten. Töpfe, Pfannen, Helme, Jagdmesser, ein Helm und die verschiedensten Gürtelschnallen. Sogar eine Brosche war dabei. Vielleicht konnte er schon jetzt die eine oder andere klingende Münze verdienen und diese gleich in die Renovierung seiner Schmiede investieren.
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BeitragVerfasst am: Mi Jun 21, 2006 10:15 am    Titel: Antworten mit Zitat





Rob der alte Steinmetz beobachtete den Mann, der seinen Karren hinter sich

her zog. Plötzlich blieb der Fremde vor der alten Stadtschmiede stehen und

schien die Schlüssel dafür zu besitzen. Rob war erfreut. Es wurde Zeit, das

noch ein weitere Schmied in die Stadt kam. Der Zwerg, Goren Felsbrecher, war

zwar ein Meister seiner Zunft, aber es kam zu langen Wartezeiten.



Als Rob sah, dass der Mann wirklich in die Schmiede einziehen will, springt

er von seinem Platz auf und geht schnell in die Steinmetzwerkstatt. Er holte

seine stumpfen Meissel und machte sich auf dem Weg zu seinem neuen Nachbarn.



"Seid gegrüsst Herr Schmied. Ich bin der Steinmatz Rob Wernke und da ich sehe,

dass Ihr die alte Stadtschmiede bezieht, so habe ich gehofft, dass Ihr unter

Umständen meine abgenutzten und stumpfen Meissel in Ordnung bringen könnt.

Was meint Ihr Herr.....“



Rob hielt in der einen Hand den Sack mit den Meisseln und die andere war

zum Gruss ausgestreckt...
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Gideon Farnbach
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BeitragVerfasst am: Mi Jun 21, 2006 4:42 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Gideon war wie vor den Kopf gestoßen. Seine Gedanken kreisten noch um die halbverfallene Schmiede und schon erschien der erste Kunde. Bedauernd streckte er die Linke gen Schmiedeofen dessen Feuer längst erloschen war und der auch nicht im besten Zustand zu sein schien, während er mit der rechten den festen Händedruck des Steinmetzen erwiederte.



"Gideon Farnbach, zu Diensten. Ihr seht mich in einer präkeren Lage, Herr Wernke. Mein Schmiedeofen hat die besten Jahre hinter sich und so lange ich meine wichtigste Grundlage nicht geschaffen habe, werde ich euren Auftrag nicht erfüllen können..."



Das war nicht gerade der taktisch klügste Spruch für einen Handwerker und Händler, der soeben sein Domizil bezog, aber andererseits war es die reine Wahrheit.



"Nun, ihr werdet eure Meißel sicher benötigen, um eure Arbeit zu verrichten. Ich benötige einen intakten Schmiedeofen um euch eure Arbeit zu ermöglichen. Ich denke, das beiderseitige Entgegenkommen würde uns beiden zu gute kommen..."



Gideons lächeln barg sowohl die Verzweiflung wie auch die Aufmunterung ins Geschäft zu kommen.



"Und derweilen sollt ihr Meißel aus meinem Zeugbestand erhalten. Wie klingt das für euch?"



Er hoffte, dass der Steinmetz in das Geschäft einschlug. Es wäre die einzige Möglichkeit, zumindest den ersten Schritt zu tun, um sich ein Leben aufbauen zu können.
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BeitragVerfasst am: Mi Jun 21, 2006 5:25 pm    Titel: Antworten mit Zitat





"Freut mich Euch kennen zu lernen Herr Farnbach.", antwortete Rob und schüttelte Gideons Hand. Dann acheute er grübelnd zu dem Schmiedeofen und überlegte.



"Verstehe ich Euch richtig, daß Ihr meine Hilfe bei der Reparatur Eures Ofens als Gegenleistung für die Reparatur meiner Meisel möchtet? Nicht für ungut, aber das wäre wahrlich ein schlechtes Geschäft für mich. Dafür werde ich einen guten Tag meine Arbeit liegen lassen müssen und für die Meisel wäret Ihr nicht einmal einen halben Vormittag beschäftigt. Ich will mich ja auch nicht lumpen lassen, vor allem da Ihr mein neuer Nachbar seid, aber da solltet Ihr mir schon noch etwas mehr bieten."
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Gideon Farnbach
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BeitragVerfasst am: Mi Jun 21, 2006 5:38 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Gideon überlegte. Der Mann hatte durchaus Recht. Er würde mehr in Anspruch nehmen, als ihm zustünde. So leicht war der Steinmetz also nicht zu überzeugen. Eine Eigenart, die Gideon durchaus zu schätzen wusste.



"Nun, was hieltet ihr von einem Dauerauftrag? Ich würde eure Werkzeuge, sofern sie aus Metall bestehen, sagen wir... für ein halbes Jahr ohne Entlohnung erneuern..."



Das würde den verlorenen Arbeitstag des Steinmetzes mit teurem Gold aufwiegen, denn würde der Steinmetz sich sämtliche Werkzeuge kaufen müssen, hätte das so einige blinkende Münzen gekostet.



"Seht, ich bin praktisch mittellos nach Aron gekommen und mit einer Schmiede gesegnet worden, die einem Relikt aus grauer Vorzeit gleichkommt. Ich werde nun einen Schritt vor den anderen setzen müssen, um mein Handwerk behaupten zu können. Ihr werdet Verständnis für meine Situation haben. Auch werde ich mir von meinem ersten, teuer verdienten Silber einen Schreinermeister kommen lassen müssen, der das Gebälk erneuert."



Als müsste er seine Worte unterstreichen strich Gideon mit der Hand über einen der tragenden Pfosten, der sofort einige Holzfasern fallen ließ. Das bewies eindeutig, wie morsch die Balken waren.
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BeitragVerfasst am: Do Jun 22, 2006 8:14 am    Titel: Antworten mit Zitat





Rob lächelte und nickte.



"Wohl war mein Freund. Diese Schmiede hat schon lange eine Erneuerung

nötig. Ich werde auf Euren Vorschlag eingehen. Ein halbes Jahr für meine

Werkzeuge aus Eisen!"



Rob strich noch einmal mit seiner Hand über den Schmiedeofen.



"Ich denke, wenn es Euch beliebt Herr Farnbach, werde ich mein Material

holen und noch einiges organisieren und am frühen Nachmittag mit der

Arbeit an Eurem Ofen beginnen. Schlagt ein Herr Farnbach!"



Bei den letzten Worten hielt Rob dem neuen Schmied seine Hand hin.
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Gideon Farnbach
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BeitragVerfasst am: Fr Jun 23, 2006 7:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Gideon nahm seine Hand und obwohl der Mann vor ihm wesentlich fülliger wirkte als er selbst, maß sich sein kräftiger Händedruck mit dem des Schreiners. Er lächelte seinem Geschäftspartner freundlich zu.



"Nun, ich werde euch nicht aufhalten in euren Vorbereitungen. Ich wollte noch ein mal zum Rathaus zurückkehren und dort den Aushang besichtigen. Ich suche nach einem treuen Gehilfen, der wenig Ansprüche stellt. Sollte mein Geschäft erst laufen, wird seine Entlohnung besser ausfallen."



Er lächelte offenherzig. In dem Gesicht von Gideon war weder die Verschlagenheit noch die Geldgier üblicher ausbildender Händler zu erkennen. Er meinte ernst, was er sagte. Der Gehilfe, der sich ihm zur Verfügung stellte, würde sicher später davon profitieren.
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BeitragVerfasst am: Mo Jun 26, 2006 10:11 am    Titel: Antworten mit Zitat





Rob nickte. "Dann wünsche ich Euch viel Erfolg, dass ihr noch einen Gehilfen

findet, doch nehmt Euch vor dem Ratsmann Hubertus Dingel in acht, dass ist

eine sehr linkische Person. Je weniger man mit diesem Hubertus zu tun hat,

je besser! Jetzt werde ich einmal alles zusammen suchen und dann nach dem

Mittagessen mit der Instandsetzung beginnen. Ich wünsche Euch noch einen

schönen Tag, Gideon!"



Dann schlenderte Rob hinüber zu seiner Werkstatt....
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Gideon Farnbach
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BeitragVerfasst am: Sa Jul 15, 2006 7:13 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Gideon blickte seinem überaus sympathischen Geschäftspartner nach. Er hatte Glück, so einen Nachbarn zu haben. Mit dessen Hilfe würde er bald seine Schmiede auf Hochglanz bringen. Aber viel war noch zu tun. So machte er sich auf des Schusters Rappen auf den Weg zum Aushang.









-----> Zum Aushang
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Gideon Farnbach
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BeitragVerfasst am: Mo Jul 17, 2006 1:58 pm    Titel: Antworten mit Zitat

[kommt von Marktplatz]







Gideon aß auf dem Weg zu seiner Schmiede dieses köstliche Brot. Er war der Meinung, nachdem er fertig war, dass der Preis doch nicht zu hoch war. Diese Gaumenfreude durfte schon etwas kosten. Als er ankam, war der Steinmetz bereits bei der Arbeit. Ein treuer Helfer, wie Gideon fand.



Er ging weiter in den Handwerksraum und durchforstete die Schränke. Hier waren noch einige mehr Werkzeuge zu finden, ein eingetrocknetes Tintenfass, altes Pergament und Löschsand. Plötzlich, als er einen Schritt zur Seite tat, hörte er ein hohles Geräusch. Er wischte mit dem Fuß den Staub zur Seite und ein hölzerner Einlass in dem Lehmboden war zu sehen.



"Was haben wir denn hier?"



Er sank auf die Knie und strich den Staub weiter weg. Nun wurde auch ein eiserner Ring deutlich. Er zog daran und der hölzerne Einlass erwies sich als der Eingang zu einem Keller. Er stieg vorsichtig die Leiter hinunter und tastete sich durch die Dunkelheit. Plötzlich fühlte er etwas kaltes, ein vertrautes Gefühl... Roheisen. Hier hatte der ehemalige Schmied seine Vorräte eingelagert. Unendliche Freude stieg in Gideon auf. So würde er sein Leben bestreiten können.



Er tastete sich weiter durch die Dunkelheit und das Rumpeln verriert ihm, dass hier nicht nur Rohmaterial zu finden war, sondern auch fertige Produkte. Er würde sich bald eine Fackel besorgen und mal sehen, was hier noch so alles zu finden war. Er ging zurück zur Leiter und stieg wieder hinauf.



Auf dem Tisch lag ein Jutesack, der zuvor noch nicht dort lag. Den muss der Metzmeister dort hingelegt haben. Er blickte hinein und der Sack war voller Meißel, der unterschiedlichsten Größe, zum Teil stark abgeschlagen. Er nahm den Sack, der einiges Gewicht hatte und nahm ihn mit unter das Vordach. Der Schleifstein der dort stand, sah vielversprechend aus und tatsächlich, endlich hatte er ein Werkzeug, das vollkommen funktionsfähig war. Er nahm einen Meißel und begann, die Spitze zu schleifen. Doch ohne Wasser würde er ihn mehr kaputt machen, als ganz. Er musste überlegen, wo er einen Eimer her bekam, da fiel ihm der Kessel ein, den er mitbrachte. Kein Eimer, aber ein Gefäß, das dicht war. Er nahm ihn, ging zum Brunnen und füllte ihn mit Wasser. So würde er seine Arbeit verrichten können.
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Goren Felsbrecher
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BeitragVerfasst am: Di Aug 08, 2006 2:15 pm    Titel: Antworten mit Zitat

[Kommt von: Gorens Felsbrecher's Schmiede]



Goren roch den Rauch und blickte in die Schmiede...



"Ahoi! Wer da! Hier ist der Nachbar und Waffenschmied Goren Felsbrecher!

Wo ist hier der Meister meiner Zunft?"
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Gideon Farnbach
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BeitragVerfasst am: So Aug 13, 2006 5:15 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Gideon hatte bereits angefangen die Meißel wieder auf gebrauchsfähig zu machen. Funkensprühend setzte er den Meißel immer wieder auf den Schleifstein, tauchte ihn in den Kessel, der zischend Dampf von sich gab und fuhr fort, so weit, bis er zufrieden mit dem einen Meißel war. Aber noch warteten etliche in dem Jutesack.



Plötzlich hörte er den Ruf, eine tiefe, aber klare Stimme. Er sah sich um und sah in der Nähe einen Zwerg. Er hatte schon einiges von diesem Völkchen gehört, von ihren prächtigen Bärten und ihrem Geschick im Umgang mit Eisen und Stein. Er legte den Meißel, den er in der Hand hatte zur Seite und nahm den Fuß vom Tritt des Schleifsteins. Dann tauchte er die Hände in den Kessel, um sich den Metallstaub von den Händen zu waschen. Die nassen Hände wurden am Wams abgewischt.



Er stand auf und ging zu dem Zwerg, der sich als Goren Felsbrecher vorstellte. Irgendwo hatte er den Namen schon ein mal gehört. Er zog grübelnd die Stirn in Falten. Richtig, das war der Schmied, der ihm empfohlen wurde von diesem Schreibtisch-Menschen im Standesamt. Er lächelte Goren freundlich an und gab ihm die schwielige Hand.



"Seid gegrüßt, Meister Felsbrecher. Mein Name ist Gideon Farnbach. Ich bin nun der Stadtschmied zu Aron."
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Goren Felsbrecher
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BeitragVerfasst am: Mo Aug 14, 2006 9:22 am    Titel: Antworten mit Zitat

Goren lachte, als er diesen Gideon Farnbach sah...ein Schmied, der seine Schmiede sehr schnell im Schwung brachte...



"Seid gegrüsst Meister Franbach! Es ist schön, dass endlich ein Zunftbruder sich bei uns niederlässt. Schon zu lange, versuche ich hier allein, alle Aufgabe für einen Schmied zu übernehmen, doch ich möchte ehrlich sein, ich bin ein Waffen- und Rüstungsschmied und meine Erfahrungen in der täglichen Schmiedekunst sind sehr eingerostet. Zwar musste ich auch alle Arten des Schmiedehandwerks erlernen, doch das wahr in der Zeit meiner Lehre und die liegt schon einige Zeit hinter mir."



Dabei lachte Goren laut auf....



"Ha, ein Zwerg, der nicht mehr die alltäglichen Dinge schmieden kann...was für ein Gedanken und auch schmählicher Anblick. Doch, meiner einer schmieden halt nur noch Rüstungen und Waffen!"



Doch dann kam Goren näher und hielt Gideon seine Hand hin...



"So sei es halt mein Bruder, nennt mich Goren und falls Ihr etwas braucht, so seit Euch gewiss, dass ich meinen Bruder der Schmiedezunft bei Seite stehe!"
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Gideon Farnbach
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BeitragVerfasst am: Mo Aug 14, 2006 9:37 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Gideon lächelte. Der Zwerg war genau so, wie er es von seinem Großvater erzählt bekam. Bärbeißige, donnernde Gesellen, die durchaus vor Freundlichkeit sprudeln, nur als Feind sollte man sie nicht haben, meinte der Großvater. Und damit hatte er wohl Recht.



"Nun, ich war bereits ein mal bei euch, fand euch aber nicht vor. Mein Problem hat sich glücklicherweise erledigt. Doch ihr kennt nicht zufällig einen Dachdeckermeister oder Zimmermann? Die alte Stadtschmiede trägt ihren Namen zurecht..."



Er wies auf das steile Vordach, auf dem einige Schindeln fehlten und die morschen Balken, die es tragen mussten.



"Zum Glück habe ich bereits den Metzmeister Rob Wernke kennen gelernt, der für einen doch recht milden Gegendienst meinen Schmiedeofen neu herrichtet. Ich fürchte, ich habe mir dir wohl schlechteste Behausung geben lassen, die Aron jenseits der Ruinen zu bieten hat... und daran ist nur dieser Schreiberling schuld..."



Gideon winkte mit einem Seufzer resigniert ab. Was sollte er tun? Er konnte lediglich aus dem, was er hatte, das Beste machen. Vorerst würde er aber von Allmosen leben müssen, bis sein Schmiedefeuer endlich lodern konnte.
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