Aron - Das ALTE Rollenspiel Forum
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Gorialsson's Eldelsteinladen
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Aron - Das ALTE Rollenspiel Forum Foren-Übersicht -> Östlicher Stadtteil
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Gorialsson's Eldelsteinladen
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Takana
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BeitragVerfasst am: Di März 12, 2013 4:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

„Schlagwetter nochmal. Dass das ein Greif ist, weiss ich selbst.“ grummelte der Zwerg. „Ich meine, was macht so ein Vieh hier in Aron? Oder besser über Aron. Bestimmt wieder so eine Laune dieser verdammten Magier vom Turm. Ich wünschte ich hätte die Zeit, die Tage mit so einem Blödsinn zu vertrödeln.“

Der Zwerg verengte die Augen und schaute Lindariel an. „Schön das Ihr unser Handwerk zu schätzen wisst. Aber von warmen Worten allein hab ich nichts. Wenn ihr ihn nicht verkaufen wollt, was hab ich dann davon? Wahrscheinlich wollt ihr damit sowieso zum Nächsten gehen und versuchen den übers Ohr zu hauen. Womöglich noch damit angeben, dass sogar ein Zwerg gesagt hat, dass der Stein ein Vermögen wert sei. Also zum Handeln seid Ihr willkommen, aber wenn ihr meint mein Laden währe ein kostenloses Auskunftsbüro, dann habt Ihr Euch kräftig geschnitten.“ Er grummelte noch etwas auf Zwergisch in seinen Bart und starrte Lindariel weiter an. „Für 2 Bronzestücke könnt Ihr eine Expertise haben.“
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Magrat Knoblauch
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BeitragVerfasst am: Mi März 13, 2013 5:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lindariel Lindariel
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„Eigentlich handelt es sich um edle und reine Geschöpfe,“ antwortete Lindariel, welche die Betitelung als Vieh für nicht angemessen hielt,“ und sie lassen sich nur schwer mit Magie beeinflussen. Ihr Handeln ist meist freier Natur.“ Doch am Grummeln des Zwerges bemerkte sie, dass er sich nicht sonderlich für dieses Thema zu interessieren schien und lieber über die Magier der Stadt meckerte.

Der Zwerg war gierig, meckerte gerne, hatte eine barsche Art und vor allem schien ihm das Aufdecken seines versuchten Betrugs in keinerlei Weise unangenehm zu sein. Ganz im Gegenteil, nun schimpfte er, dass Auskünfte ihm keine Gewinne bringen würden und sie wahrscheinlich andere Händler betrügen möchte. Lindariel verzog ihren Mund, atmete tief durch und versuchte höflich zu bleiben. Zwerge waren wahrlich nicht leicht zu verstehen und dieses Exemplar schien alles nur komplizierter zu machen.
„Es liegt mir fern Jemanden zu betrügen und ich halte mich stets an mein Wort, wie es bei meinem Volk üblich ist,“ erwiderte sie und kniff ebenfalls die Augen zusammen.
„Ich habe eine wichtige Aufgabe zu erfüllen und da wird wahrscheinlich einiges an Geld von Nöten sein und ich gebe hiermit mein Wort, dass ich den Stein hier schätzen und verkaufen lassen werde, wenn ihr nicht vor habt mich übers Ohr zu hauen.“
Der Zwerg grummelte einige Worte in seiner Sprache, die Lindariel nicht verstand, was wahrscheinlich auch besser so war. Dann bot ihr der Zwerg plötzlich eine Expertise an.

Expertise, Expertise, Expertise, Lindariel überlegte angestrengt, doch verstand sie die Bedeutung des Wortes nicht. Falten bildeten sich auf ihrer Stirn und sie schluckte. Auf keinen Fall wollte sie sich von dem Verkäufer bloß stellen lassen. Sonst würde er sie am Ende doch noch um den Stein bringen. Als Spielzeug hatte ihr dieser besser gefallen. Jetzt bereitete er nur Probleme.

„Ich habe doch gesagt, dass ich nicht vorhabe mich betrügen zu lassen,“ antwortete sie, kam jedoch ins stottern, da sie nicht wusste, was der Zwerg ihr nun genau geben wollte.
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Takana
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BeitragVerfasst am: Fr März 15, 2013 2:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

„Wort halten, wie es bei den Elfen üblich ist. Soso.“ Der grummelige Zwerg zog nur eine Augenbraue hoch, sagte aber nichts weiter. Sein Schweigen sprach sowieso Bände. Ein Sprichwort in diesem Wortlaut war bei seinem Volk weit geläufig. Und sicher auch mit anderer Bedeutung, als Lindariel im Sinn hatte.

„Und ich habe nicht die Absicht, umsonst zu arbeiten. Andere müssen für ihr Auskommen eben mehr tun als nur singend durch den Wald zu tanzen. Einen Stein sorgfältig zu schätzen braucht Erfahrung, ein gutes Auge, eine ruhige Hand und eben auch genug Zeit. Zeit die ich dann nicht habe um zu Schmieden, andere Steine zu schleifen oder Schmuck an hochnäsige Damen zu verkaufen, die das Vermögen ihrer gebeutelten Männer durchbringen. Deshalb: Wenn ihr wünscht, könnt Ihr bei mir eine Expertise für diese Steine in Auftrag geben, 2 Bronzestücke bezahlen und in einer Viertelsstunde das Ergebnis mit Brief und Siegel abholen.“
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Magrat Knoblauch
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BeitragVerfasst am: Fr März 15, 2013 2:57 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lindariel Lindariel
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Lindariel hob die Brauen. Sie begann den Zwerg zu verstehen. Er wollte den Stein schätzen lassen, natürlich nur gegen Geld. Dies erleichterte die Waldelfe. Sie nickte und holte weitere Steine aus ihrem Geldbeutel und legte sie auf die Theke. Nun lagen dort ein Weißer, zwei Rote und ein Grüner. Wenn der Zwerg Erfahrungen darin hatte, konnte er auch gleich alle prüfen. Seine Reaktion auf ihr Versprechen beachtete die Elfe einfach nicht, da er auf ihre Rasse wohl nicht gut anzusprechen war. Lindariel wusste, dass Zwerge und Elfen nicht gerade freundlich miteinander umgingen. Doch sie selbst hatte bisher nie schlechte Erfahrungen gemacht, was wohl daran lag, dass ihr nie ein Zwerg begegnet war. Nun hatte sie auch keine Lust auf eine Diskussion.

"Werter Zwerg, ich gebe euch ein Silberstück, wenn ihr alle Steine prüft, um Euch gebührend zu entschädigen für die Zeit die ich in Anspruch nehme," sprach sie und war sich nicht sicher, ob dies angemessen war," Ich werde noch etwas singend durch eure schöne Stadt ziehen, um sie zu erkunden und komme etwas später wieder, dann habt ihr genügend Zeit." Sie lächelte ihn freundlich an, obwohl sie sich den Satz nicht verkneifen konnte. Dann verließ sie wieder den Laden und stand wieder auf der Straße des östlichen Stadtteil.
Sie sah die strahlende Sonne und war sichtlich froh den grummligen Zwerg und seinen Laden fürs erste verlassen zu haben. Mit einem Lied auf den Lippen machte sie sich wieder auf den Weg und musste in sich hineingrinsen, als sie bemerkte, dass sie das Klischee des Zwerges erfüllt hatte.
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Takana
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BeitragVerfasst am: Fr März 15, 2013 3:12 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Der Zwerg nahm das Silberstück entgegen, biss kurz darauf und brummte zustimmend. „Gut, ich werde bis dahin fertig sein. Einen schönen Tag noch in unserer schönen Stadt.“ Vorsichtig hob er die Steine auf ein mit Samt ausgeschlagenes Tablett. „Los Henriette! Trödel nicht so lange hinten rum. Bring die dreier-Lupe, Pinzette und das Fläschchen Königswasser, aber flott.“ konnte sie den Zwerg hören, während sie die Tür des Ladens hinter sich schloss.
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Friedrich
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BeitragVerfasst am: Sa März 16, 2013 1:42 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Friedrich Friedrich
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Nur für die einfachsten Freuden -Weiber und Bier- hatte der Hüne am Vortag einen Großteil seiner Pfennige hergegeben. Wenns Abend war und man sich in den heruntergekommenen Tavernen im Westlichen Stadtteil befand, dann war es einfach zu leicht sich diesen einfachen Gelüsten hinzugeben.
Nicht das er es bereuen würde, das junge Ding hatte ihm viel Freude bereitet, das Bier war sicher nicht das beste gewesen doch es hatte zum Rausch geführt und die Kehle befeuchtet. Was wollte Man(n) mehr?
Dennoch, der Schwund in deinem Geldbeutel war zu spüren und er musste sich in den nächsten Tagen wohl oder übel einen Weg suchen, diesen aufzufüllen. Vielleicht würde sich eine gute Gelegenheit ergeben oder er musste auf die rechtschaffene Mittel zurückgreifen. Eigentlich seine erste Wahl, gerade in solchen Städten, hier gab es einfach zu viele Augen die einen stets im Blick haben konnten. Dennoch, es war mühsamer und auch Zeit intensiver und das wo er die Tage die er schon hier war, noch nicht einen Schritt voran gekommen war. Wo mit hatte er denn gerechnet? Einfach aufzutauchen und sie zu finden?
Wohl kaum, dennoch war es frustrierend und nichts das seiner Laune zugute kam, dazu noch der Kater, je billiger das Bier, desto schlimmer überrascht er einem am nächsten Morgen. Eine Lektion die er schon lang begriffen hatte, aus welcher er jedoch niemals lernen würde.

An einer Straßenbiegung bleibt er stehen, hier irgendwo musste es sein, ein Zwerg, ein Händler um genau zu sein. Juwelier sollte er sein, der einzige Zwerg von dem er bisher gehört hatte. Vielleicht stand diese Sippe ja unter Kontakt? Oder er kannte wenigstens ein Paar weitere Namen, die Saufkumpanen im Westteil waren nicht gerade hilfreich gewesen.
Eine weile steht er da und beobachtet das geschehen, das eine Weib verlässt das Geschäft, ein anderes tritt ein. Seltsam sieht es aus, kein Wunder ein Mensch konnte es nicht sein. Das Haar, viel zu Hell. So etwas hatte er bei den Menschenweibern noch nicht zusehen bekommen und er war wirklich schon viel herumgekommen. Sonst scheint niemand im Laden zu sein und auch Wachen kann er direkt bei diesem keinen entdecken. Natürlich weiß er noch nicht wie es innen aussieht, doch das würde sich bald ändern.

Weiter Schritte macht er auf den Laden zu und gerade etwas mehr als die Hälfte des Weges hat er hinter sich gebracht, als die Tür sich aufs neue öffnet und die Elfe hinaustritt, irgendetwas summt sie, das kann er Hören doch die Melodie ist ihm Fremd, er weicht nicht aus. Geht gerade seinen Weg weiter, ob Elf oder nicht, Weib bleibt Weib und das fehlt gerade noch, das er einem solchen ausweichen würde. Er hält weiter auf die Tür zu, wenn sie nicht ausweicht, so würde sie wohl einfach von dem Kerl umgelaufen und sich dann auch noch anhören müssen das sie gefälligst acht geben sollte.
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Magrat Knoblauch
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BeitragVerfasst am: So März 17, 2013 5:57 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lindariel Lindariel
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Etwas unschlüssig stand Lindariel noch vor dem Laden und überlegte welchen Weg sie einschlagen sollte. Es war immer noch schönes Wetter und sie hatte keine große Lust in ihr Zimmer zurückzukehren. Die Aroner Luft war nicht die Beste und auch nicht zu vergleichen mit der, in ihrem Wald. Trotzdem war es besser als in einem geschlossenen Raum. Die Sonne stand immer tiefer am Himmel, blendete Lindariel jedoch. Sie kniff die Augen zusammen und sah plötzlich Jemanden auf sich zukommen. Sie konnte die Gestalt nur schwer durch die Sonne erkennen. Doch war sie hochgewachsen und Lindariel glaubte, dass es sich um einen Mann handelte. Er hatte langes Haar und bei näherer Betrachtung konnte es sich vielleicht auch um einen Elfen handeln.
Sie wollte ihn Grüßen und ihm zur Seite treten, da er wahrscheinlich auch den Juwelier betreten wollte. So gehörte es sich jedenfalls unter Elfen. Doch zu spät erkannte sie, dass es sich um keinen ihrer Art handelt, sondern um einen Menschen und der Fremde rannte sie zu ihren Überdruss auch fast um. Er machte keinerlei Anstalten auch nur einen Schritt zur Seite zu treten.
„Hat man euch keine Manieren beigebracht?,“ fragte sie etwas verärgert. Erst jetzt konnte sie den Mann richtig erkennen. Er hatte schwarzes Haar, war recht jung und seine braunen Augen schauten entschlossen und grimmig drein.
Lindariel legte den Kopf zur Seite und musterte den jungen Mann. Die Waldelfe vermutete, dass der Fremde zu jenen Menschen gehörte, die keine Elfen mochten. Anders konnte sie sich sein Verhalten nicht erklären. Ihre grünen Augen blitzten ihm entgegen als sich ihre Blicke trafen schienen ihn fast zu durchdringen. Es gefiel ihr überhaupt nicht sich respektlos beahndeln lassen zu müssen. Die Elfe erwartete keine Antwort von ihm und wandte sich zum gehen.
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Friedrich
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BeitragVerfasst am: Di März 19, 2013 5:44 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Friedrich Friedrich
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Es kümmert ihn nicht, ob Elfe oder Zwerg, Mensch oder noch andres, doch das sie ein Weib war. Ein verächtliches schnaufen ist zu hören als er sich umwendet und sie mit verengten Augen anblickt. Erst weicht sie nicht aus wenn ein Mann auf sie Zutritt, nun erlaubt sie sich auch noch eine lose Zunge. Er hatte nicht viele Elfen getroffen , nicht einmal jene mit denen er Verwandt war. Wenn dann war er meist Männern begegnet.
Ob die Weiber bei den Elfen alle so waren? Das würde erklären warum so wenige herumliefen, wahrscheinlich waren sie ihren Männern einfach schrecklich unangenehm. „Was sagst du Weib?!“ fragt er mit tiefer Stimme die ein grollen verbarg. „hat man dich keinen Anstand gelehrt?“ Das sie sich umgewendet hat kümmert ihn nicht weiter, sie würde sich schon wieder herumdrehen. Weiber waren viel zu streitsüchtig und gerade ein solches das eh schon mit einer losen Zunge versehen war.

Er war stehengeblieben und tritt nun einen Schritt auf sie zu, sie war groß für ein Weib, doch überragt ihn nicht. Er selbst ist breiter gebaut und wirkt durch die hohe Statur und den unfreundlichen Blick wohl meist einschüchternd auf seine Umgebung. „ich könnt dich Anstand lehren“ kommt es dann von ihm und der düstere Gesichtsausdruck weicht einem anderen während er seine Augen über den Körper der Elfin wandern lässt. Aufmüpfige Weiber waren nur an einem Ort zu gebrauchen. Dort dafür um so mehr...diese hie sah dazu noch gut aus, etwas dürr für seinen Geschmack. Doch das war wohl bei Elfen nicht anders zu erwarten.
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Magrat Knoblauch
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BeitragVerfasst am: Mi März 20, 2013 6:13 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lindariel Lindariel
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Lindariel spürte den Blick des Fremden auf sich ruhen und drehte sich wieder um. Er schnaufte verächtlich und musterte sie von oben bis unten. Die Waldelfe verschränkte ihre Arme und musterte auch ihn, jedoch misstrauisch. Als er einen Schritt weiter auf sie zu ging und sich vor ihr aufbaute, beeindruckte sie es wenig. Ganz im Gegenteil sie hielt den jungen Mann, wie sie jetzt erkannte für einen Hitzkopf. Auch seine tiefe Stimme veranlasste sie nicht zurückzuweichen. Sie war schon in ihrem Leben mit schlimmeren Situationen fertig geworden. Doch musste sie sich eingestehen, dass ihr noch nie solche Respektlosigkeit untergekommen war, als er sie als 'Weib' betitelte. Das er ihr Anstand beibringen wollte war dann auch noch die Krönung der ganzen Situation.
"Junger Mann," sprach sie,"ich bezweifel schwer, dass ihr mir Anstand beibringen möchtet. Ich weiss nicht wo ihr aufgewachsen seit, aber da wo ich lebe, bin ich als gute Heilerin und Magierin bekannt. Vor allem bin ich kein Weib! Wenn ihr jedoch ärger sucht, dann schlage ich euch vor, gleich bei der Stadtwache zu anzuklopfen." Ihre Stimme klang leise, jedoch eindringlich. Mittlerweile glaubte sie, dass er weniger eine Abneigung gegen Elfen hegte. Viel mehr wusste er nicht, wie man sich gegenüber einer Frau verhielt, egal welcher Rasse sie angehörte.
Sie ließ die Arme wieder sinken und seufzte. Seit dem sie in der Stadt Aron war, hatte sie merkwürdige Erlebnisse gehabt. Der Tag war noch lange nicht zu Ende und sie fragte sich, welche überraschungen er noch bereit halten würde. Sie hatte also wenig Lust weiter zu streiten.
"Seit ihr aus der Stadt?," fragte sie stattdessen "und was stimmt euch so unmutig, dass ihr meint den nächst ßesten auf der Straße umzurennen?" Sie hoffte, dass der Fremde sich etwas beruhigt hatte und seinen Gram runterschlucken konnte.
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Friedrich
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BeitragVerfasst am: Fr März 22, 2013 12:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Friedrich Friedrich
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Stur bleibt sie stehen und schaut ihn an, er hatte erwartet das sie zurückweichen würde, doch dies tat sie nicht.
Noch einen Schritt macht er, so das er nun direkt vor ihr steht. Ein schiefes Grinsen erscheint auf seinem Gesicht als sie von dem Anstand spricht, den er ihn nicht beibringen wollte. „Kluges Mädchen“ kommentiert er dies und leckt sich über die Unterlippe. Vielleicht macht ihn die Tatsache das sie eine Magierin war nervöser als er es jeh zugeben würde, doch was würde man schon anderes von einer Elfe erwarten? Vielleicht gefiel ihm aber auch einfach das Spiel das sie trieben. -Kein Weib- er Lacht auf und schaut sie an, was war sie dann? Ein Hase? Ein Kerl aber mit Sicherheit nicht. Sie hatte sich doch schon HeilerIN und MagierIN genannt.
Er lässt es unkommentiert, ebenso die Stadtwache. Warum sollte diese sich einmischen wenn er nur mit der Elfe sprach? Handgreiflich wird er sicher nicht bei einem fremden Weib -aus dem Weg rempeln zählt da nicht-.
Nu fängt sie an zu plappern, eine Augenbraue wandert in die Höhe. Wie kommt ihr nun auf einmal die Idee er könnte sich unterhalten wollen? Was ging es sie überhaupt an aus welcher Stadt er kam. Kurz flackert der Gedanke auf, was sie alles wissen könnte. Doch schnell war er unterdrückt, weder der Graf noch der Zwerg würden sich einer Elfe bedienen. Der Zwerg wusste ja noch nicht einmal etwas von ihm und der Graf würde ihn schon lang vergessen haben. „Was kümmert es euch?“ fragt er dennoch, beachtet die frage nach dem umrennen gar nicht. Er wollte kein Gespräch, Friedrich hatte sich schon jetzt zu mehr Worten mit dem Weib hinreisen lassen, als er es für gewöhnlich tat. Zum ersten mal wird der Blick Aufmerksam während er das Weib betrachtet, nicht lüstern oder grollend.
Das sie eine Magierin war kam ihm wieder in den Sinn, hatte sie dies wissentlich erwähnt? Wollte sie ihm damit drohen? Soll sie es doch versuchen, er war schon lang nicht mehr der junge Bursche der damals vor dem Grafen und Vater davonrannte. Er steht aufrechter, ist nun wachsamer und hat den Daumen wie zufällig zwischen Gurt und Hose geschoben.
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Magrat Knoblauch
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BeitragVerfasst am: Mo März 25, 2013 6:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lindariel Lindariel
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Besonders kommunikativ war der Mensch nicht gerade. Eher wortkarg. Er ging noch einen Schritt auf sie zu, doch wurde er ihr gegenüber nicht weiter aggressiv. Bei ihren Worten wirkte der Fremde lediglich genervt. Nun sie wollte ihn nicht weiter belästigen, immerhin gab es in der Stadt noch viel zu entdecken und zu sehen.
„Ihr habt recht. Es geht mich nichts an und ich werde auch nicht weiter nachhaken,“ antwortete sie ihm. „Auch möchte ich euch nicht von eurer Arbeit abhalten,“ bei den Worten schaute sie zum Juwelier.
„Einen schönen Tag wünsche ich euch noch,“ sprach sie und verbeugte sich, dann wandte sie sich zum gehen. Als sie einige Meter entfernt war, schüttelte sie den Kopf.

Ein komischer Vogel, überlegte sie und bog in die nächste Gasse.

Einige Meter weiter erblickte sie eine kleine Menschentraube, die jedoch schnell größer wurde. Lindariel fragte sich, was dort los war und hielt direkt darauf zu. Die Leute waren aufgeregt und tuschelten miteinander. Sie hörte Jemanden weinen.
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Takana
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BeitragVerfasst am: Do März 28, 2013 5:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Die Menschentraube hatte sich auf der Strasse versammelt.
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BeitragVerfasst am: So Jul 14, 2013 12:49 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Lindariel Lindariel
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Außer Atem erreichte Lindariel den Juwelier. Sie hatte Glück, die Tür war noch nicht abgeschlossen. Sie betrat den Laden und erblickte den Zwerg hinter einem Thresen. Sie ging auf ihn zu und verneigte sich.
"Seid gegrüßt, verehrter Händler. Es tut mir Leid, dass ihr so lange auf mich warten musstet. Aber es ereilte sich ein Unglück in den Straßen des östlichen Stadtteils. Die Straße und ein Haus sind eingebrochen und haben einen riesigen Krater und einige Verletzte hinterlassen."
Den Teil, dass sie einen Tunnel entdeckt hatten und diesen erkundeten, ließ die Waldelfe aus. Sie wollte nicht für unnötige Aufregung in der Stadt sorgen.
"Ich würde gerne die Exper...Ex...Expertise abholen," das Wort glitt ihr noch nicht so leicht über die Zunge.
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Takana
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BeitragVerfasst am: Do Jul 18, 2013 10:35 am    Titel: Antworten mit Zitat

„Ihr seid ja doch noch gekommen.“ brummte der Zwerg mit etwas Enttäuschung in der Stimme. Dann kramte er aber grummelnd eine mit Samt ausgeschlagene Kiste hervor, in der Lindariels Säckchen und ein zusammengerolltes Pergament lagen. „Hier!“ sagte er nur knapp. Die Expertise war wirklich ihr Geld wert und sorgfältig ausgeführt. Zu jedem Stein gab es eine kleine Skizze, anhand der man ihn wiedererkennen konnte. Daneben waren in zwergischen Runen Zahlenwerte über Brechung, Reinheitsquotient, Zusammensetzung und noch einiges mehr aufgeführt. Auch ein paar feine Linien waren über die Skizze gezogen, die Schnittkanten symbolisierten, an denen man wohl das besten Schliffergebnis zu erwarten hätte. Das ganze war noch mit aufwendigen Stempeln versehen und Siegeln an bunten Fähnchen, die besonders gewichtig aussahen. Unter jedem Stein war auch in krakeligen hochelfischen Symbolen kleine Anmerkungen wie „viel Wert“, „nicht so viel Wert“ oder „soviel wie drei Winter Essen.“ gekritzelt. „Und wenn ihr was aus den Steinen machen wollt, dann überlasst sie wirklich einem meisterlichen Handwerker.“ Er schob dabei seine Daumen unter seine Hosenträger und schwellte die Brust. „Wäre sonst schade drum. Und falls ihr da draussen auf Henriette trifft, falls sie sich nicht hat von einem der Viecher fressen lassen. Dann sagt ihr sie soll machen dass sie endlich herkommt und...“ Weiter kam er nicht. Ein kleines glimmendes Etwas schoss in den Laden, griff sich ein Diadem und war genauso schnell wieder verschwunden. „He! Schlagwetter nochmal! Diebesgesindel!“ Der Zwerg griff nach einer großen Mithril-Kampfaxt unter seinem Tresen und wollte hinter her springen. Er blieb aber mit der Lederschürze am Tresen hängen und fiel erstmal der Länge nach hin. Es dauerte einen Moment, bis er sich wild fluchend wieder aufgerappelt hatte.

Zuletzt bearbeitet von Takana am Do Jul 18, 2013 10:39 am, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Takana
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BeitragVerfasst am: Do Jul 18, 2013 10:36 am    Titel: Antworten mit Zitat

Tjo Tjo
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„Oh, Rotschopf. Schau mal! Soviel blinkender und glitzernder Kram. Wie das funkelt. Wie grosse bunte Tautropfen.“ Tjo flutterte vor der Auslage des Schmuckladens und drückte sich seine sowieso schon stupsige Nase platt. „Guck mal, das Krönchen da. Die wäre genau was für deine sanften Haare. Und ich könnte mich auch besser dran festhalten.“ Bevor jemand reagieren konnte war der Windling in den Laden geflogen und kam kurz darauf mit einem filigranen, granatbesetzten Silberdiadem heraus, das er kurzerhand Dalandra auf den Kopf drückte. „Passt wie für dich gemacht.“ flötete er fröhlich. Dann setzte er sich wieder auf Dalandras Schulter und drängelte. „So jetzt aber Monster jagen, Prinzessin!“
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